Dazu kommt die äusserst problematische politische Situation in Honduras, seit im Juni 2009 in Honduras der demokratisch gewählte Präsident Manuel Zelaya abgesetzt und durch eine Militärjunta ersetzt wurde. Die politische Gewalt hat seit dem Putsch stark zugenommen. Schwere Menschenrechtsverletzungen häufen sich, Honduras gilt als gewalttätigstes Land des Kontinentes.
Im Juli 2011 erhielt Peace Watch Switzerland (PWS) von der Menschenrechtskoordination PROAH in Honduras einen dringenden Aufruf zur Entsendung von erfahrenen Personen zur Beobachtung von Menschenrechten. Bei politischen Spannungen und Gewalt hat sich der Einsatz von internationalen Menschenrechtsbeobachtenden als effizientes Mittel gegen Willkür und Gewaltbewährt. An die Ausbildung Ehrenamtlicher für die Menschenrechtsbeobachtung zahlt der Kirchenrat 12 000 Franken als einmaligen Beitrag. Die Ehrenamtlichen bezahlen ihre Reisen und die persönliche Versicherung selbst.