Der Sozialrat der Aargauer Landeskirchen ist ein in ökumenischer Haltung und Zusammensetzung arbeitendes Gremium von Fachleuten. Seine Arbeit ist von einem christlich-humanistischen Menschenbild geleitet und stützt sich auf das Evangelium.
Der Sozialrat versteht sich als 'kritische Stimme' der Landeskirchen. Als Gremium von Expertinnen und Experten befasst er sich mit sozialpolitischen Themen. Dazu gehört auch die Diakonie. Er erkennt Lücken in der diakonischen Arbeit, zeigt diese auf und sucht nach Möglichkeiten, die Lücken zu schliessen.
Der Sozialrat nimmt zu aktuellen und zukünftigen Themen der Sozialpolitik Stellung und betreibt Agendasetting - unter Berücksichtigung von sozialethischen Überlegungen.
Themen des Sozialrats
Der Sozialrat beobachtet die Gesamtsituation des Sozialwesens im Aargau und zieht daraus Schlüsse für die Betroffenen resp. für die kantonale Sozialpolitik und die Diakonie der Aargauer Landeskirchen.
Er befasst sich mit der Situation von sozioökonomisch benachteiligten Menschen (Einzelpersonen und Familien), dies insbesondere in Zusammenhang mit den Themen Armut, Grundrechte (z. B. auf Rente), Gesundheitspolitik, Bildung sowie Migration/Asyl und Integration.
In Zusammenarbeit mit den Landeskirchen und den Hilfswerken betreibt er sozialpolitische Lobbyarbeit. Er unterstützt die Professionalisierung und Regionalisierung der Sozialdienste und deren Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für die Diakonie (lokal, regional und kantonal).
Arbeitsweise des Sozialrates (Präsidium und Geschäftsstelle, Arbeitsgruppen)
Der Sozialrat trifft sich zu vier regulären Sitzungen im Jahr. Einzelne Projekte werden an zusätzlichen Sitzungen durch die verantwortlichen Personen oder Arbeitsgruppen bearbeitet.
Weitere aktuellen Informationen finden Sie unter www.landeskirchen-ag.ch/sozialrat