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Jede Kirchgemeinde wählt für eine Amtszeit von vier Jahren ein bis sieben Mitglieder in die Synode. Die Synodalen werden von den stimmberechtigten Mitgliedern an der Urne gewählt. Die Anzahl der Synodalen richtet sich nach der Grösse der Kirchgemeinde:
- ab 501 Mitglieder: 2 Synodale
- ab 2’501 Mitglieder: 3 Synodale
- ab 4’501 Mitglieder: 4 Synodale
- ab 6’501 Mitglieder: 5 Synodale
- ab 8’501 Mitglieder: 6 Synodale
- über 10’500 Mitglieder: 7 Synodale
Grösse und Zusammensetzung
In der Amtsperiode 2011 - 2014 hat die Synode 185 Sitze. Frauen und Männer sind in der Regel gleich stark vertreten. Nach den Gesamterneuerungswahlen sind im Januar 2011 von den 185 Sitzen 169 besetzt (95 Männer und 74 Frauen). 36 Synodale sind in den ordinierten Diensten, also im Pfarramt oder als Sozialdiakone und Sozialdiakoninnen angestellt.
Sitzungen
Die Synode kommt mindestens zwei Mal im Jahr zusammen: Im Juni in einer Aargauer Kirchgemeinde (regelmässige Traktanden: Jahresbericht des Kirchenrates und Rechnungsabschluss der Zentralkasse) , im November im Grossratsgebäude in Aarau (regelmässiges Traktandum Budget der Zentralkasse).
Die Synode ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend
sind. Die Verhandlungen der Synode sind öffentlich - Gäste willkommen.
Die Sitzungen beginnen immer mit einem Gottesdienst.
Zusätzliche Sitzungen können von der Synode selbst beschlossen werden oder wenn mindestens 30 Mitglieder oder der Kirchenrat es verlangen. Meistens sind es Gesprächssynoden, an denen ein Thema diskutiert aber keine verbindlichen Beschlüsse gefasst werden. Die letzten Gesprächssynoden:
Organisation
Die Synode wird vom Synodebüro resp. dem Synodepräsidium einberufen und geleitet. Das Synodebüro besteht aus Präsident/in, Vizepräsident/in und vier Beisitzenden, die Stimmenzählerinnen.
Es gibt zwar keine Verpflichtung, einer "Partei" anzugehören, es haben sich aber dennoch Interessengemeinschaften gebildet, die sogenannten Fraktionen: