Radio Argovia «90 Sekunden»: Brot der Hoffnung - Reformierte Landeskirche Aargau


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Brot der Hoffnung

In den Hungerjahren vom letzten Jahrhundert ist ein älterer Medizinprofessor totkrank. Ein guter Freund schickt ihm ein feines Brot. Da denkt der Professor trotz seines Hungers an die viel jüngere kranke Tochter im Nachbarhaus. «Diese hat das viel nötiger» sagt er und lässt ihr das Brot bringen. Die Nachbarsfamilie möchte aber das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gibt es weiter an die alte Witwe nebenan. Und die Witwe bringt das Brot ihrer Tochter mit den beiden Kindern, die zu wenig zu essen haben. Und jene Mutter erinnert sich an den Medizinprofessor, der einem ihrer Kinder das Leben gerettet hatte – ohne dafür Lohn zu fordern. Jetzt hat sie die Gelegenheit, ihm zu danken und so bringt sie ihm das Brot.

Als er dieses bekommt, sieht er sofort, dass es das Brot ist, welches er vom Freund bekommen hat. Ein kleines Stück Papier klebt immer noch unten dran. Er freut sich riesig und sagt: «Das Brot hat alle satt gmacht, auch wenn keine/r davon gegessen hat. Solange die Mensche noch so füreinander schauen, hat das Leben Sinn.»

Diese Geschichte zeigt, dass es sich lohnt, auch an andere zu denken. Und auch mal zu verzichten.

Und: Was wir teilen und weitergeben, das kann zurückkommen. Nicht immer so direkt wie in dieser Geschichte – nicht immer gerade sofort.

Und manchmal auch in ganz anderer Form. –
Aber Gutes weitergeben lohnt sich – so oder so!
Ich wünsche einen guten Tag und sage
Bhüet Eu Gott!




AutorIn: Jürg von Niederhäusern

Gesendet am 21. Oktober 2013


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Aufgeschaltet am 21. Oktober 2013
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(MP3, 90 Sekunden, 2 MB)



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