Die neue Publikation erscheint 12 Mal im Jahr mit jeweils 12 Seiten im Zeitungsformat (Grossformat: 320 mal 470 mm), das doppelt so gross ist wie das jetzige Tabloid-Format des 21 Mal im Jahr erscheinenden Aargauer Kirchenboten. Aufgrund des grösseren Formats der einzelnen Ausgaben wird die neue Zeitung auf das ganze Jahr gesehen den gleichen Gesamtumfang haben wie der heutige Aargauer Kirchenbote.
Gemeinsame Zeitung mit kantonalem Profil
«reformiert.» wird auch eine erkennbare kantonale Identität, ein Aargauer Profil haben - auf dem Titelblatt der Zeitung ebenso wie im Inhalt. Neben dem für alle Kantone gemeinsamen sechsseitigenTeil mit einem Dossier sowie internationalen und nationalen Meldungen und Berichten, sind sechs Seiten den einzelnen Kantonen vorbehalten. Diese werden im Aargau von der bisherigen Aargauer Kirchenbotenredaktion verfasst und gestaltet. Die lokale Verwurzelung der bisherigen Publikationen bleibt erhalten. Nationale Themen können regional unterschiedlich aufbereitet werden.
Die Kirchgemeinden können weiterhin über Form und Inhalt ihrer Beilagen im Kirchenboten frei bestimmen. Sie entscheiden selbst, ob sie in jeder Ausgabe eine Beilage publizieren möchten. Die Redaktion und die Geschäftsleitung des «Aargauer Kirchenboten» bleiben Ansprechpartner der Kirchgemeinden und beraten sie gerne.
Beitritt zum neuen Trägerverein
Das Projekt wurde gemeinsam von den jetzigen kantonalen Redaktionen und Trägervereinen bzw. Herausgeberschaften entwickelt. Diese kantonalen Strukturen und Redaktionen bleiben bestehen. Zur Herausgabe der neuen Publikation wird zusätzlich ein Trägerverein «reformiert.» gegründet, der für die gemeinsamen Belange der neuen Zeitung zuständig ist. Jedes Mitglied hat in dem Verein je nach Grösse mindestens zwei Vertreter respektive Vertreterinnen. Der Herausgeberverein und die Redaktion des Aargauer Kirchenboten haben das Projekt von Anfang an mitgetragen und begrüssen die gemeinsame Publikation. Nachdem nun aber 2007 die Herausgabe des Aargauer Kirchenboten auf die Landeskirche übergeht, entscheidet die Synode über den Beitritt der Aargauer Landeskirche als Herausgeberin zum Verein «reformiert.».
Die Zusammenarbeit wird in verschiedenen Unterlagen geregelt, die durch einen Beitritt zum Verein verbindlich werden. Dazu gehören die Statuten des Vereins «reformiert.», der Zusammenarbeitsvertrag, das Redaktionsstatut, Konzeption und Aufgaben der Verlagsstelle, Insertionsbedingungen sowie das Produktionsbudget mit dem Kostenverteilschlüssel. (Downloads siehe Spalte rechts)
Kosten
Das Projekt ist für die Aargauer Landeskirche resp. den Aargauer Kirchenboten weitgehend kostenneutral. Der Anfang 2008 gültige Abonnementspreis für die Kirchgemeinden bleibt unverändert. Die neue gemeinsame Kirchenzeitung wird allerdings nur realisiert, wenn mindestens die Herausgeber des Berner Säemanns am 15. Juni und des Zürcher Kirchenboten am 4. Juli dem Projekt zustimmen.
Alle Unterlagen sind frei zugänglich und können im Internet auf www.reformiert-online.ch oder auf www.ref-ag.ch unter «kommunikation & zahlen / Aargauer Kirchenbote» eingesehen und heruntergeladen oder beim Sekretariat der Landeskirche bestellt werden.
Entscheidungen und Termine
Drei der vier beteiligten Kantone respektive Trägerschaften haben im Juni und Juli dem Projekt mit ganz wenigen Gegenstimmen zugestimmt: Aargauer Kirchenbote, Berner Säemann, Zürcher Kirchenbote.
Graubünden entscheidet erst im November 2007 über den Beitritt zur Zeitung.
Der Interkantonale Kirchenbote (7 Kantonalkirchen: BS, BL, SO, LU, SH, SZ, Uri) ist leider Ende 2006 aus diesem Projekt ausgestiegen.
Start der neuen Zeitung «reformiert.» am 1. Juni 2008
Die erste Ausgabe von «reformiert.» erscheint in einer Auflage von 700'000 Stück am 1. Juni 2008. Die durchgehend vierfarbige, 12-seitige Zeitung im grossen Zeitungsformat wird im Aargau als Nachfolgerin des Aargauer Kirchenboten in alle Haushaltungen verschickt, die bis dahin den Kirchenboten erhalten haben.
Weitere Informationen unter: www.reformiert-online.ch.
Die vier Herausgeber von «reformiert.» (AG, BE, GR und ZH) bereiten zur Zeit eine Öffentlichkeitskampagne zur Einführung der neuen Zeitung vor. Die Inhalte der Kampagne werden zusammen mit der Werbeagentur Wirz, Zürich, erarbeitet. Frank Worbs ist federführend bei der Entwicklung der Kampagne und leitet die Umsetzung im Aargau.
Ähnlich wie bei der Kampagne «Timotheus» – wenn auch in etwas kleinerem Umfang – werden die Kirchgemeinden eingeladen, mit eigenen Aktivitäten und Kommunikationsmassnahmen den Start der neuen Zeitung, in der ja ihre Gemeindeseiten liegen, zu unterstützen. Im November 2007 erhalten die Kirchgemeinden detaillierte Informationen zu den Sujets und den Materialien der Kampagne. Bis zum Januar 08 können sie die Materialien bestellen, die sie in ihrer Kirchgemeinde einsetzen wollen. Im April 08 werden die Materialien ausgeliefert.
Am Dienstag, 15. Januar 2008, 17 –22 Uhr, wird an einer kantonalen Tagung für Kommunikationsverantwortliche im ref. Kirchgemeindehaus Lenzburg u.a. auch die Öffentlichkeitskampagne vorgestellt.