Wieso «Timotheus»
Timotheus war der engste Mitarbeiter des Apostels Paulus, Sohn einer jüdischen Mutter und eines griechischen Vaters (Apg. 16,1) Er wurde oft von Paulus in andere Gemeinden geschickt, um Botschaften zu übermitteln und die jungen Gemeinden im Glauben zu stärken (1. Korinther 4,Vers 17). «Wenn Timotheus zu euch kommt, achtet darauf, daß ihr ihn nicht entmutigt!» (1.Kor 16,10)
Ziele und Zielgruppen
Die Imagekampagne sollte unter anderem Bekanntheit und Interesse für reformierte Kirchen steigern und Kontakte der Mitglieder in den Kirchgemeinden erhöhen. Sie hat auch inhaltliche Ziele: Kenntnisse über Leistungen und Aufgaben der reformierten Kirchen verbessern, ihre Botschaft vermitteln, indem ihre Kernaufgaben betont werden. Durch die speziellen Themen oder Sujets gibt die Kampagne Antworten auf die Frage: Wofür stehen Reformierte ein?
Dabei haben die Kommunikationsmassnahmen vor allem wenig verbundene Mitglieder der reformierten Kirchen im Blick. Diese stellen gemäss repräsentativen Umfragen ca. ein Drittel der Mitglieder dar. Es sind vor allem Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 50 Jahren. Aber auch die verbundenen aber nicht aktiven Mitglieder werden angesprochen. Ehemalige Mitglieder und die nicht-reformierte Öffentlichkeit werden auch auf uns aufmerksam und korrigieren eventuell ihr Bild von den Reformierten.
Botschaft und Inhalte
Die Kampagne will die reformierte Kirche als Teil des Lebens bzw. mitten im Leben jedes Menschen, der zu ihr gehört, positionieren. Nur wenn es gelingt, den Menschen den tieferen Sinn von Kirche zu vermitteln, z.B. indem diese die zentralen Fragen nach Glaube und Religion im Alltag stellt, können wir sie längerfristig als Mitglieder gewinnen.
Es sind fünf verschiedene Plakate bzw. Sujets geplant zu Themen wie Erfolg, Luxus, Sport/Fussball, Fun/Spass, Power, Mode/Styling – Werte oder Ziele, die viele Menschen in ihrem Leben verfolgen. Dazu wird die Frage gestellt, ob das alles ist, woran sie glauben.
Die Aktivitäten der Kirchgemeinden
Die Plakate werden in verschiedenen Formaten gedruckt und gratis an die Kirchgemeinen verteilt. Sie sollten in den Wochen des öffentlichen Auftritts an möglichst vielen Orten auch in den Gemeinden hängen. Weitere begleitende Massnahmen in den Kirchgemeinden können z.B. sein: Einsatz von Postkarten mit den Sujets (cards for free) und evtl. ein Wettbewerb mit weiteren Sujets, Aktionen auf der Strasse, Aktivitäten in der Gemeindearbeit, im Unterricht, Angebote in der Erwachsenenbildung (Diskussionen, Podien), Gesprächskreise, Bibelarbeit, Glaubenskurse, spezielle Gottesdienste. Die dafür nötigen Materialien werden den Kirchgemeinden gratis zur Verfügung gestellt. Diese müssen nur für die effektiven Kosten ihrer Aktionen, wie Mieten, Honorare etc., aufkommen.
Das Projekt wird von den vier Informationsbeauftragten der reformierten Kirchen der Nordwestschweiz geleitet. Weitere Informationen beim Informationsdienst, Frank Worbs, Tel. 062 838 00 18, Fax 062 838 00 29, Frank Worbs.
Frank Worbs