Medienmitteilung vom Donnerstag, 23. März 2006
Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau stellt dem
Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) 20 000 Franken
für die notleidende Bevölkerung in Äthiopien zur Verfügung. Angesichts
der anhaltenden Dürre am Horn von Afrika hat sich die Nahrungskrise für
Menschen und Tiere in Äthiopien drastisch verschärft. Auch in den
nächsten Wochen ist mit sehr wenig Regen zu rechnen.
Vor allem im Süden des Landes wird eine Hungersnot von massivem Ausmass
befürchtet. In der Region Oromya, in der HEKS tätig ist, legen Frauen
täglich bis zu zwanzig Kilometer zu Fuss zurück, um ihre Familien mit
Wasser versorgen zu können. Das Vieh kann nur jeden dritten Tag
getränkt werden und stirbt in Massen.
HEKS leistet für vorerst 100 000 Franken Nothilfe im Süden des
Landes. Da zahlreiche traditionelle Brunnen in der Region ausgetrocknet
sind, konzentriert HEKS seine Hilfe momentan auf zwei mit Dieselpumpen
betriebene Tiefbohrungen. In Zusammenarbeit mit dem lokalen
HEKS-Partner OSHO (Oromo Self Help Organisation) werden damit rund 12
000 Menschen und deren Haustiere mit Trinkwasser versorgt.
Der Kirchenrat bittet die Kirchgemeinden, das HEKS-Projekt in
Ähiopien ebenfalls zu unterstützen. Spenden können auf das HEKS-Konto
PC 80-1115-1 überweisen werden, Vermerk «Dürre in Äthiopien».
Meldung verfasst von: ria / F. Worbs.
Aufgeschaltet am 23. März 2006.
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