Vorschau auf die Geschäfte der Sommersynode am 7. Juni 2006 in Seengen
Medienmitteilung vom Dienstag, 23. Mai 2006
Für die Ende Juni 2006 zurücktretrende Kirchenrätin Dorothea
Leicht-Forster, Bremgarten, Dossier Diakonie, ist eine Ersatzwahl für
den Rest der laufenden Amtsperiode bis Ende 2006 nötig. Für den frei
werdenden Sitz im Kirchenrat schlägt die Synodefraktion «Lebendige
Kirche» Myriam Heidelberger Kaufmann, Mellingen, geb. 1971, vor. Die
gelernte biomedizinische Analytikerin leitet seit Sommer 2004 als
Zentralsekretärin die operativen Geschäfte des Cevi Schweiz und
absolviert zur zeit eine Diplomlausbildung Management in
Non-Profit-Organisationen.
Anschliessend werden der gesamte Kirchenrat und das
Kirchenratspräsidium sowie die Mitglieder des Rekursgerichtes für die
Amtsperiode 2007 bis 2010 neu gewählt. Da Kirchenrätin Pfarrerin
Therese Wagner, Biberstein, Dossier Theologie und Ethik, auf das Ende
der laufenden Amtsperiode im Dezember 2006 zurücktreten wird, muss im
Rahmen der Gesamterneuerungswahlen des Kirchenrates ein Nachfolger oder
eine Nachfolgerin gewählt werden. Die übrigen Kirchenratsmitglieder Urs
Karlen, Hans Peter Mauch, Konrad Naegeli und Hans Rösch sowie die
Kirchenratspräsidentin Claudia Bandixen stellen sich für die neue
Amtsperiode 2007 bis 2010 wieder zur Verfügung.
Für den Sitz von Therese Wagner kandidiert Pfarrer Dr. Martin
Keller-Gysi aus Rohr vor, unterstützt vom Aargauer Pfarrkapitel und der
Synodefraktion «Freies Christentum». Martin Keller, geb. 1956,
absolvierte nach seinem Musikstudium und der Tätigkeit als Musiklehrer
das Theologiestudium an der Universität Basel und promovierte 1995 zum
Doktor der Theologie. Nach drei Jahren als Dozent für Altes Testament
und Hebräisch in Lesotho (südliches Afrika) trat er 1998 die
Pfarrstelle in der Aargauer Kirchgemeinde Buchs-Rohr an und ist seit
2003 Vizedekan des Dekanats Aarau.
Die Rechnung 2005 der Reformierten Landeskirche schliesst bei einem
Gesamtaufwand von 10 376 153 Franken mit einem Ertragsüberschuss von
286 350 Franken ab. Der Ertragsüberschuss wird zunächst dem
Eigenkapital gutgeschrieben. Über die Verwendung diskutiert die Synode
im November 2006 im Rahmen von Nachtragskrediten aufgrund der bis dahin
eingegangenen Vorschläge.
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Meldung verfasst von: ria / F. Worbs .
Aufgeschaltet am 23. Mai 2006.
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