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Reformierter Kirchenrat beschliesst 40 000 Franken für Opfer Nothilfe in Pakistan und Niger
Medienmitteilung vom Dienstag, 17. August 2010

Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche Aargau stellt 20 000 Franken für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan und ebenfalls 20 000 Franken für die nach einer Dürreperiode vom Hunger bedrohten Menschen in Niger zur Verfügung. Das Geld wird dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) überwiesen, das in beiden Ländern zusammen mit Partnerorganisationen vor Ort im Einsatz ist.

In Niger ist letztes Jahr der Regen ausgeblieben. Aufgrund der anhaltenden Dürre konnte nichts geerntet werden, die Speicher sind seit Monaten leer. Das Vieh verhungert, weil das Weideland ausgetrocknet ist. Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Hirse sind ins Unermessliche gestiegen. Eine Hungerkatastrophe breitet sich in Niger dramatisch aus. Sieben Millionen Menschen sind im ärmsten Land der Welt vom Hunger bedroht. HEKS ist mit 300'000 Franken Soforthilfe in drei Departementen tätig. In 17 Ernährungszentren erhalten 2200 Kinder einen nahrhaften Brei aus lokalen Zutaten. An Witwen, Kranke und alleinstehende Frauen wird Hirse verteilt.

In Pakistan sind mehr als zwölf Millionen Menschen von den schwersten Überschwemmungen seit 90 Jahren betroffen. HEKS leistet für die betroffenen Menschen Soforthilfe im Nordwesten Pakistans mit 500'000 Franken. Gemeinsam mit seiner Partnerorganisation ADF ist HEKS seit fünf Jahren in Pakistan tätig und kann jetzt auf dieser Basis schnell und effizient vor Ort aktiv werden. In einer ersten Phase werden im Distrikt Malakand, südlich des Swat-Tals, an 3300 Familien (rund 25000 Menschen) Grundnahrungsmittel sowie Kochutensilien und Hygieneartikel verteilt.

ria / F. Worbs
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Meldung verfasst von: Frank Worbs.


Aufgeschaltet am 17. August 2010.
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