Aber die Teilnehmenden spielen nicht nur, sie interessieren sich auch für die Projekte und Angebote der Kirchgemeinden, wie die Auswertung der Internetseite zeigt: über 150 000 Mal haben sie Informationen zu den 300 Projekten und Angeboten der Kirchgemeinden angeschaut. 5000 Mal wurden zusätzliche Detailinformationen zu einzelnen Projekten angeklickt.
Auf der Hotline der Kampagne, die täglich von 8 bis 22 Uhr besetzt ist, riefen in den ersten beiden Wochen ca. 1200 Personen an, zum grössten Teil Frauen. Die meisten hatten keinen Zugang zum Internet und wollten via Telefon erfahren, ob sie etwas gewonnen hatten, oder was das überhaupt für eine Aktion sei. Neben dem Überprüfen der Codes kam es in einzelnen Fällen auch zu seelsorgerlichen Gesprächen. Einige äussersten sich begeistert über die moderne Kampagne oder auch sehr kritisch zu einem derartigen Auftreten der reformierten Kirchen. Die Kommentare reichten von «eine scheussliche Aktion», «die Kirche tritt wie ein billiger Jakob auf» bis zu «toll, dass die Kirche mal etwas anderes macht» und «man muss auch mal etwas wagen, um die Leute heute zu erreichen».
Bis zum nächsten Sonntag, 18. September, kann man auf www.kirchenglücksspiel.ch noch mitspielen – auch ohne Los.
Frank Worbs
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Für weitere Auskünfte:
Frank Worbs, Leiter der Kampagne im Kanton Aargau,
Tel. 062 838 00 18 (079 444 97 82)
Nicolas Mori, Leiter der Kampagne im Kanton Zürich,
Tel. 044 258 92 70 (079 345 75 02)
Thomas Gehrig, Leiter der Kampagne im Kanton Bern,
Tel. 031 370 28 34
Susanne Rudin, Leiterin der Kampagne im Kanton Solothurn,
Tel. 062 212 83 46