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Standaktion Kirchgemeinde Aarau 2005
Standaktion der Kirchgemeinde Aarau im Rahmen der letzten Öffentlichkeitskampagne 2005


Kirchliche Öffentlichkeitskampagne im Herbst 2011 geplant
Vorinformation für die Kirchgemeinden

Mehrere Kampagnen haben 2001 («selber denken»), 2005 («Ist Fussball … alles, woran Sie glauben?», Nordwestschweiz) und 2008 (Start der Zeitung «reformiert.» in BE, AG, ZH) in den Kirchen der Schweiz mit unterschiedlicher Ausdehnung stattgefunden. Die reformierten Landeskirchen der Nordwestschweiz (AG, Bern, BL, BS, SO) wollen nun im Rahmen ihrer etablierten Zusammenarbeit im Herbst 2011 erneut eine gemeinsame, reformierte Imagekampagne umsetzen.

Die Entwicklung wird gemeinsam finanziert, die Umsetzung wird von jeder der beteiligten Landeskirche selbst beschlossen und finanziert. Die Kirchen- bzw. Synodalräte der Reformierten Kirchen Aargau, Baselland, Basel-Stadt und Solothurn haben bereits der Entwicklung einer gemeinsamen Kampagne zugestimmt. Der Synodalrat von Bern-Jura-Solothurn berät zurzeit, ob sie sich dieser Imagekampagne anschliessen wollen.

Aufgrund der guten internationalen Zusammenarbeit der protestantischen Kirchen am Rhein ist neu auch die Protestantische Kirche im Elsass, die «Union des Églises protestantes d’Alsace et de Lorraine» (UEPAL) dabei. Deshalb wird die Kampagne in Deutsch und Französisch entwickelt und kann auch den reformierten Kirchen in der Romandie zur kostenlosen Verwendung angeboten werden.
Die Kampagne 2011 will anhand von einleuchtenden Attributen, Themen oder Leistungen der reformierten Kirche zur Profilschärfung der Reformierten beitragen. Sie soll einen auch emotional nachvollziehbaren Mehrwert der Kirchenmitgliedschaft speziell für nicht verbundene, reformierte Mitglieder aufzeigen, die nie am Leben oder den Dienstleistungen einer Kirchgemeinde teilnehmen.
Mit der Entwicklung der Kampagne wurde nach einer intensiven Agenturevaluation die in reformierter Kommunikation sehr erfahrene und erfolgreiche Werbeagentur Wirz, Zürich, beauftragt.

Zielgruppen und Zeitpunkt
Die Kampagne wird im Herbst 2011, voraussichtlich in den ersten beiden Septemberwochen oder in den ersten beiden Novemberwochen 2011, durchgeführt.
Zunächst sollen Entscheidungsträger, Angestellte und Ehrenamtliche in den Kirchgemeinden auf das Thema und die Inhalte der Kampagne mit einer eigenen Vor-Kampagne vorbereitet werden. Sie müssen die die Botschaft und die Aktionen kennen und in der eigenen Gemeinde überzeugt umsetzen können.
Im Zentrum der Kampagne stehen Aktivitäten oder Aktionen der Kirchgemeinden, weil sich speziell reformierte Kirchenmitglieder zuerst mit ihrer Kirchgemeinde vor Ort identifizieren. Dort, vor Ort in den Dörfern und Städten, muss die Kampagne geschehen und wahrgenommen werden. Diese Aktivitäten werden von einer flächendeckenden, zweiwöchigen Plakatkampagne auf kommerziellen Plakatstellen mit zusätzlichem Plakataushang in den Kirchgemeinden begleitet. Vorgesehen ist auch ein spezielles Modul für Ausgetretene, um (Wieder-) Eintritte zu generieren. Dazu kommen multimediale Massnahmen im Internet und eventuell anderen Medien.
Die Kampagne und die dafür budgetierten Kosten werden im November der Synode vorgelegt und anschliessend in allen Dekanatsversammlungen präsentiert.
Frank Worbs



Meldung verfasst von: Frank Worbs.


Aufgeschaltet am 1. Juli 2010.
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