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Das Aargauer Pfarrkapitel am 24. Mai in der Kirche Muri
Foto: Frank Worbs


Neues Präsidium und eine spannende Wahl
Das Aargauer Pfarrkapitel wählte an seiner Frühjahrssitzung am 24. Mai in der reformierten Kirche Muri ein neues Co-Präsidium. Nachdem die bisherige Co-Vizepräsidentin Verena Salvisberg, Laufenburg, aufgrund ihrer Wahl zur Dekanin im Dekanat Brugg aus dem Vorstand zurückgetreten ist, wurde als neuer Co-Präsident Lutz Fischer-Lamprecht, Birmenstorf, gewählt.

Im Leitungsamt bleibt Dominique Baumann, Menziken, genauer gesagt wurde er vom bisherigen «Co-Vize-Präsident» zum «Co-Präsident» befördert.
Neben den üblichen Geschäften gestaltete sich die Wahl eines Vorschlags für den Sitz des Pfarrkapitels in der neuen Herausgeberkommission überraschend spannend. Nachdem verschiedene Personen ihr Interesse angemeldet hatten, standen an der Sitzung schliesslich zwei Pfarrer zur Auswahl: Uwe Buschmaas, Bremgarten-Mutschellen, und Andreas Jossi, Gontenschwil. Beide begrüssten diese Wahlmöglichkeit für das Pfarrkapitel ausdrücklich. Nach zwei Wahlreden aber ohne weitere Diskussion gab es schliesslich im dritten Wahlgang die Entscheidung: Andreas Jossi erhielt die relative Mehrheit der Stimmen und wird dem Kirchenrat zur Wahl in die Herausgeberkommission vorgeschlagen.

Im thematischen Teil erläuterte die Theologin Luzia Sutter Rehmann die Hintergründe der viel diskutierten Bibelübertragung «Bibel in gerechter Sprache», die sowohl geschlechterdiskriminierende Formulierungen als auch Stellen, die antisemitisch verstanden werden können, korrigiert.
Frank Worbs





Aufgeschaltet am 17. Juli 2007.
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