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Das Diakoniekapitel am 23. Mai im Kirchgemeindehaus Gränichen
Foto: Barbara Bänziger


Das seelsorgerliche Handeln der Reformierten Landeskirche
Aussagekräftige Bilder und humorvolle, tiefsinnige Betrachtungen über eine «diakonische Handorgel» verband Oskar Saxer mit den «Grundklängen» der Seelsorge und stimmte so auf das Thema der Tagung ein.

Der geschäftliche Teil des Diakoniekapitels am 23. Mai in Gränichen wurde vom Präsidenten Gerald Weihrauch geleitet. Das Diakoniekapitel schlug Beat Maurer, Zofingen, zum Delegierten für die Herausgeberkommission des Kirchenboten vor. Die Delegiertenversammlung des SDM - Dachverbandes nahm einen Antrag des Kapitelvorstandes zum Thema Weiterführung und Koordination der Arbeiten am Berufsbild an.

Irmelin Kradolfer stellte sich als Stellvertreterin der Fachstelle Frauen, Männer, Gender vor und informierte über das Projekt «Ohne Glanz und Glamour». Ruedi Wernli berichtete aus seiner Arbeit in der Fachstelle Diakonie und ging dabei vor allem auf die Vernetzung zu verschiedensten Institutionen und Ämtern ein.
Die Bereichsleiterin Seelsorge der Landeskirche, Spitalpfarrerin Karin Tschanz, gab einen detaillierten Überblick über die Resultate der Umfrage über die seelsorgerliche Begleitung in Spitälern und Heimen.

Ausserdem erläuterte sie, wie das neue Datenschutzgesetz zur Anwendung kommen wird und welche Auswirkungen dies für die Diakonischen Mitarbeitenden haben könnte. In der anschliessenden Diskussion wurden Befürchtungen laut, dass die Diakonischen Mitarbeitenden aus dem seelsorgerlichen Handeln verdrängt werden und die Dienste gegeneinander ausgespielt würden. Laut Karin Tschanz geht es aber um den Ausbau des bestehenden lückenhaften Netzes und die Sicherung eines qualitativ hochstehenden Angebotes mit gut ausgebildeten Seelsorgenden. Seelsorge ist grundsätzlich Auftrag jeder Christin und jedes Christen, die Seelsorge im Zusammenhang mit Kasualien der besondere Auftrag des Pfarramtes.






Meldung verfasst von: Barbara Bänziger.


Aufgeschaltet am 17. Juli 2007.
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