Der Regisseur Christoph Ullmann (li.) gibt Anweisungen für die Aufnahme eines Gesprächs unter den mitwirkenden Spitalseelsorgenden.
Unter der Projektleitung von Pfarrerin Karin Tschanz, Bereichsleiterin Seelsorge der Reformierten Landeskirche, entsteht zurzeit ein Dokumentarfilm über reformierte Seelsorge und die christliche Kultur im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Der 40-minütige Film wird von Regisseur Christoph Ullmann realisiert, der auch die Kamera führt. Die Hintergrundkommentare spricht der bekannte Schweizer Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart.
Der Film geht von einer reformierten Abdankung aus und zeigt die Seelsorgegespräche, die vor dem Sterben und in der Trauerbegleitung geführt werden. Bei interdisziplinären Gesprächen zwischen Seelsorgenden und Pflegepersonal und im Kommentar werden Suizidwünsche bei schwerem Leiden und die Fragen der Angehörigen angesprochen. Am Schluss steht die eindrückliche Segnung einer seit Jahren schwer behinderten Frau.
Der Film wird im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Kongress «Ganz Mensch bis zum Tod» am Freitag, 12. September, um 19 Uhr im Kultur- und Kongresshaus Aarau zum ersten Mal öffentlich vorgeführt statt.
Für die Beteiligten findet die Vorpremiere und eine Vernissagefeier am Mittwoch, 27. August, um 17.30 Uhr im Kino Schloss in Aarau statt. Kirchliche Mitarbeitende sind zu dieser Vorpremiere herzlich eingeladen.
Der Film ist ab dem Kongress im September auf DVD für Fr. 15.– im Sekretariat Seelsorge der Landeskirchlichen Dienste erhältlich.