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Die Sicherstellung einer fachlichen Seelsorge soll in allen Einrichtungen durch eine regionale Organisation der Seelsorgearbeit erreicht werden nach dem Modell Seelsorgeverband, wie es an einigen Orten von Kirchgemeinden schon heute praktiziert wird. Dazu sollen vier bis sechs regionale kirchliche Verbände als Träger der Seelsorgestellen geschaffen werden, die auch für die gerechte Verteilung der Finanzierung unter den Mitgliedgemeinden sorgen. Die Landeskirche trägt in erster Linie die Verantwortung für die Qualitätssicherung und die Standards für genügende und qualifizierte Seelsorge. Nach Abschluss der Umsetzung wird der Kirchenrat der Synode Bericht über das Projekt erstatten.
Projektleitung
Zum Projekt Regionale Seelsorge 2011 gehört eine auf drei Jahre befristete, mit 40 Stellenprozenten dotierte Projektstelle, die die Entwicklung und Etablierung der Verbände und die Erarbeitung der dazu notwendigen Regularien unterstützt. Ausserdem soll die Projektstelle verbindliche Qualitätsstandards für die Seelsorge entwickeln. Die Projektstelle kostet 65 000 Franken pro Jahr.
Die Projektleiterin, Pfarrerin Kornelia Baumberger aus Wettingen, hat Ihre Stelle am 1. März 2008 angefangen. Die erste Sitzung der Begleitkommission, die von Kirchenrätin Myriam Heidelberger Kaufmann präsidiert wird, fand am 13. Mai 2008 statt. Aufgabe der Kommission ist es, die Grundlagen und den Ablauf des Projekts zu erarbeiten, die Projektleiterin zu begleiten und dem Kirchenrat Bericht zu erstatten.