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Die Synode hat am 15. November 2018 Änderungen der Kirchenordnung beschlossen, mit denen neu ein Abwahlverfahren für ehrenamtliche Mitglieder der Kirchenpflege (sowie Ordinierte) eingeführt wird.

Voraussetzung für ein Abwahlverfahren ist ein Zerrüttung, die die weitere Ausübung des Amtes durch ein Mitglied der Kirchenpflege unzumutbar macht.

Das Abwahlverfahren besteht aus mehreren Schritten, die alle eingehalten werden müssen, damit eine Person abgewählt werden kann. Ist in einer Kirchgemeinde ein Abwahlverfahren eingeleitet, kann kein weiteres Abwahlverfahren eingeleitet werden, bis das erste abgeschlossen ist.

 

Wird ein Mitglied der Kirchenpflege von der Kirchgemeindeversammlung abgewählt, wird sie sofort vom Amt freigestellt. Ihr wird eine Abgangsfrist von drei Monaten gewährt. Diese Frist beginnt mit dem auf die Abwahl folgenden Monat.

Die abgewählte Person kann gegen einen solchen Beschluss der Kirchgemeindeversammlung Beschwerde erheben. Diese Beschwerde hat aber keine aufschiebende Wirkung.

 

 

 

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

Geänderte Bestimmungen der Kirchenordnung, Inkrafttreten 1. Januar 2019: §§ 58 a-j sowie § 144 Abs. 5