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Das Kirchenrecht hält nur wenige zwingende Aufgaben des Präsidiums fest:

Leitung der Kirchgemeindeversammlung und der Kirchenpflegesitzungen

Einberufung und Festlegung der Traktandenliste der Kirchenpflegesitzungen

Zusammen mit einem Mitglied der Dekanatsleitung bei einem Pfarrwechsel die Leitung der Übergabe an die Nachfolgerin oder den Nachfolger

Übergabe der Akten mit einer Auflistung der offenen Geschäfte am Ende des Amtes an die Nachfolgerin oder den Nachfolger

Eine besondere Rolle hat das Präsidium des Tagungsorts einer Dekanatsversammlung bei Wahlvorschlägen für die Dekanatsleitungen. Näheres zu diesem Spezialfall in § 119 Abs. 1 der Kirchenordnung.

Die Kirchenpflege ist frei zu bestimmen, welche zusätzlichen Aufgaben das Präsidium wahrnehmen soll. Idealerweise erstellt sie dafür einen Ressortbeschrieb.

Darüber hinaus ist das Präsidium auch berechtigt, gemeinsam mit Vizepräsidium oder Aktuariat oder gemeinsam mit dem Sekretariat Verträge und andere rechtserhebliche Dokumente mit Doppelunterschrift zu unterzeichnen. Anstellungsverfügungen verlangen Doppelunterschrift von Präsidium, Vizepräsidium oder Aktuariat.

Co-Präsidien oder Teamleitungspräsidien sind von der Kirchenordnung explizit ausgeschlossen.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 8 Geschäftsordnung für Kirchgemeindeversammlungen

§§ 48 - 49 und § 115 Abs. 2 Ziff. 4 und Ziff. 6 Kirchenordnung

 

 

 

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Ressorts

 

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