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Im Gegensatz zu den übrigen Mitarbeitenden der Kirchgemeinde werden die Ordinierten vom Volk auf eine fixe Amtsperiode gewählt. Das stellt einerseits sicher, dass sie als Amtsträgerinnen und Amtsträger demokratisch legitimiert sind. Mit der Wahl sind aber auch Rechte und Pflichten verbunden. Die Wahl garantiert eine grosse Unabhängigkeit. Weder die Kirchgemeindeversammlung noch die Kirchenpflege können Ordinierte absetzen oder ihnen kündigen. Dahinter steht der Gedanke, dass Ordinierte in erster Linie dem Evangelium verpflichtet sind. Sie sollen deshalb nicht zu stark den aktuellen Strömungen und Meinungen in der Kirchgemeinde ausgesetzt sein. Sie sollen auch den ehrenamtlichen Mitgliedern der Kirchenpflege gegenüber unabhängig auftreten können und nicht um ihre Existenz fürchten müssen.

Voraussetzung für die Wahl in der Kirchgemeinde ist die Wählbarkeit. Im Gegensatz zu den übrigen Ämtern in der Kirchgemeinde ist das Pfarramt oder das Amt als Sozialdiakonin oder Sozialdiakon nur für Personen zugänglich, welche unter anderem eine besondere Ausbildung vorweisen können.

Mit der Wahl in den ordinierten Dienst einer Kirchgemeinde sind Pflichten verbunden. Dazu gehören zum Beispiel Wohnsitzpflicht und Residenzpflicht.

Ordinierte sind von Amtes wegen Mitglied der Kirchenpflege.

 

 

 

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Ähnliche Themen

 

Wahl von Ordinierten

Wahlfähigkeit und Wählbarkeit von Pfarrpersonen

Wahlfähigkeit von Sozialdiakoninnen und Sozialdiakonen

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

Einsitz in der Kirchenpflege: § 46 Abs. 1 Ziff. 2 Kirchenordnung

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.