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Berechnung Anfangslohn und Dienstjahre

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Das kirchliche Recht kennt keinen Leistungslohn. Ein Lohnanstieg ist für Stelleninhaberinnen und -inhaber durch das Erreichen eines höheren Dienstjahres möglich. Sehr wichtig ist deshalb auch die korrekte Festlegung des Anfangslohns. Dabei müssen die Lebens- und Berufserfahrung und die Dienstjahre korrekt berechnet werden.

Alle Dienstjahre nach Abschluss der kirchlichen Ausbildung im Dienst der Kirche, einer kirchlichen oder sozialen Institution, einem Hilfs- oder Missionswerk, in einem Lehrauftrag oder im öffentlich-rechtlichen Dienst sind voll anzurechnen. Dasselbe gilt auch für die Dienstjahre von Sekretärinnen und Sekretären nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung und von Sigristinnen und Sigristen nach Abschluss einer handwerklichen Ausbildung.

Mindestens zur Hälfte anzurechnen sind:

Alle Berufsjahre in einem anderen Arbeitsumfeld

die hauptamtliche Familienarbeit mit Kindern bis 16 Jahren

die hauptamtliche Familienarbeit für die dauernde Pflege von Angehörigen

Um ein exaktes Resultat zu erhalten müssen die Tätigkeiten nicht nur jahres-, sondern monatsweise berechnet werden. Bei einer Berufstätigkeit müssen alle Pensen einbezogen werden. Beispielsweise ergibt auch eine Anstellung von 20 Prozent Anspruch auf die volle Anrechnung der Berufsjahre.

Bei der Berechnung ist wie folgt zu vorzugehen: Die anrechenbaren Monate sind zu summieren, die Summe sodann durch 12 zu teilen und das Ergebnis schliesslich auf die nächste ganze Zahl aufzurunden.

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Hilfsmittel

 

 

 

Einstufung in ein Dienstjahr, Berechnungshilfe

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 36 DLD und § 42 DLM

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.