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Als kirchliche Feiertage gelten: Heiligabend, Weihnachten, Silvester oder Neujahr, Palmsonntag, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Bettag.

Pfarrerinnen und Pfarrer dürfen die an gesetzlichen Feiertagen geleistete Arbeitszeit kompensieren, sofern der Feiertag nicht ohnehin auf einen Sonntag fällt. Arbeitszeit am Oster- und Pfingstsonntag oder an Heiligabend/Weihnachten oder Silvester/Neujahr, wenn diese auf einen Sonntag fallen, kann nicht kompensiert werden. Für die Kompensation steht den Pfarrerinnen und Pfarrern maximal eine zusätzliche Ferienwoche zur Verfügung. In einigen Kirchgemeinden erhalten Pfarrpersonen pauschal eine zusätzliche Ferienwoche für die Arbeit an Feiertagen; unabhängig davon, ob diese auf einen Sonntag fallen. Das ist aber Goodwill der Gemeinde und kein Zwang.

Bei den Nicht-Ordinierten geht das kirchliche Recht von einem Anspruch von 9 Feiertagen aus. Eine Tabelle des Amts für Wirtschaft und Arbeit zeigt auf, welche Feiertage im Bezirk bzw. in der Gemeinde üblich sind. Darüber hinaus gibt es häufig ein bis zwei lokale Feiertage wie z.B. Maienzug, Rutenzug oder Verenatag. An solchen Feiertagen wird üblicherweise nicht gearbeitet; es besteht aber kein Anspruch auf einen bezahlten Feiertag.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 18 Abs. 1 Kirchenordnung

§ 46 DLD

Anhang zum DLM, Tabelle ganz am Schluss

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Weiterführende Informationen

 

 

 

Tabelle des Amts für Wirtschaft und Arbeit mit den lokal geltenden arbeitsgesetzlichen Feiertagen (PDF-Download von externem Link)

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch