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Finanzschwache Kirchgemeinden erhalten aus dem Finanzausgleichsfonds der landeskirchlichen Zentralkasse Finanzausgleichsbeiträge. Kirchgemeinden in Regionen mit geringen Steuereinnahmen sind auf diese Form der Solidarität angewiesen, um ihre Aufgaben wahrnehmen zu können.

Die Finanzausgleichsbeiträge werden in folgende Kategorien eingeteilt:

jährliche Defizitbeiträge,

einmalige Baubeiträge,

ausserordentliche Beiträge im Zusammenhang mit regionalen Zusammenarbeits­modellen mehrerer Kirchgemeinden.

Der Bezug der Beiträge ist an verschiedene, von der Synode im Reglement Finanzausgleich festgelegte Bedingungen geknüpft. So müssen zum Beispiel für einmalige Baubeiträge ab dem Realisierungsjahr während mindestens drei Jahren 21 Prozent Kirchensteuern bezogen werden. Für weitere Bedingungen vgl. §§ 4–9 Reglement Finanzausgleich.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 113 Kantonsverfassung

§ 131 Kirchenordnung

Reglement über den Finanzausgleich

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Wichtige Hinweise

 

 

 

Das Reglement über den Finanzausgleich wurde revidiert; es tritt am 1.1.2019 in Kraft.

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.