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Die Kirchenpflege hat das Recht auf einen Rechenschaftsbericht der Pfarrerinnen und Pfarrer, in dem sie berichten, wie sie ihren Funktionsbeschrieb und ihre Aufgaben umgesetzt und ob sie vereinbarte Ziele erreicht haben. Mindestens einmal pro Jahr wird ein Mitarbeitendengespräch geführt. Der Rechenschaftsbericht enthält selbstverständlich keine Informationen, die dem Amtsgeheimnis unterstehen.

Der Pfarrberuf setzt ein grosses zeitliches und persönliches Engagement voraus. Vor allem die seelsorgerliche Begleitung von Menschen, aber auch die unterschiedlichen Erwartungen stellen hohe Anforderungen und können zur Belastung werden. Pfarrerinnen und Pfarrer haben deshalb Anspruch auf Supervision. Dieser Anspruch sollte Bestandteil der Anstellungsverfügung sein. Supervision oder Coaching sind nicht Bestandteil der Weiterbildung, können aber bei einem bestimmten Umfang an die Weiterbildung angerechnet werden.

Weiterbildung dient der beruflichen und persönlichen Entwicklung und Kompetenz. Der Anspruch ist im Weiterbildungsreglement geregelt. Die Weiterbildung soll sich etwa zu gleichen Teilen orientieren an den Ansprüchen der Stelle (Funktionsbeschrieb), der beruflichen Weiterentwicklung und der persönlichen Neigung. Die Erwartungen der Kirchenpflege sind zu berücksichtigen.

Bei Problemen mit Pfarrerinnen und Pfarrern kann oder muss die Kirchenpflege unter Umständen Disziplinarmassnahmen ergreifen. Zuvor ist jedoch die Dekanatsleitung einzubeziehen.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 18 DLD

§ 2 Abs. 4, § 19 WBR

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.