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Zu ihrer Entlastung kann die Kirchenpflege für besondere Aufgaben eine Kommission als beratendes und mithelfendes Gremium einsetzen (§ 53 Kirchenordnung). Sie ist in der Wahl der Mitglieder vollständig frei, es können auch sachverständige Personen in Kommissionen Einsitz nehmen, die nicht Mitglied der Kirchgemeinde sind (Ausnahme: Rechnungsprüfungskommission und Wahlbüro). Die Kirchenpflege legt Aufgaben und Kompetenzen klar fest.

Kommissionssitzungen sind nicht öffentlich. Die Kommissionsmitglieder unterstehen – wie diejenigen der Kirchenpflege – der Schweigepflicht. Auch in den Kommissionen gilt die Ausstandspflicht.

Die Kirchenpflege kann Kommissionsmitgliedern ein Sitzungsgeld gewähren. Ordinierte Mitarbeitende sind davon ausgenommen.

Mindestens ein Kirchenpflegemitglied sollte in einer Kommission Einsitz nehmen, um so die Interessenwahrung und die Verbindung zur Behörde sicherzustellen. Es ist dabei nicht zwingend, dass die Vertreterin oder der Vertreter der Kirchenpflege auch das Kommissionspräsidium übernimmt.

Kommissionen sind längstens auf die Amtsperiode der Kirchenpflege eingesetzt und müssen daher bei längerem Bestehen nach Ablauf der Amtsperiode neu eingesetzt werden. Eine Ausnahme bilden für ein spezielles Bauvorhaben eingesetzte Baukommissionen, die auch über die ordentliche Amtsperiode hinaus amten, bis die Bauabrechnung genehmigt und die Garantiearbeiten abgeschlossen sind. (§ 54 Abs. 2 Kirchenordnung)

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Hilfsmittel

 

 

 

Musterreglement Wahlkommission

 

 

 

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Ähnliche Themen

 

Wahl von Kommissionsmitgliedern

 

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