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Unbefristete Anstellungsverhältnisse von nicht ordinierten Mitarbeitenden können sowohl von der Kirchenpflege als auch von den Mitarbeitenden gekündigt werden. Bei gewählten ordinierten Mitarbeitenden ist nur ein Rücktritt der angestellten Person möglich; die Kirchenpflege kann ihr dagegen nicht kündigen.

Aber auch bei nicht ordinierten Mitarbeitenden sind Schranken bei Kündigungen durch die Arbeitgeberseite zu beachten. Im öffentlichen Recht sind sie nur möglich, wenn ein sachlich zureichender Grund vorliegt. Das DLM listet solche sachlich zureichenden Gründe beispielhaft auf:

1. ungenügende Leistungen oder unbefriedigendes Verhalten, das sich trotz Abmahnung/Verweis nicht verbessert

2. Verletzung gesetzlicher oder vereinbarter Pflichten

3. fehlende Eignung sowie Wegfall oder Nichterfüllung gesetzlicher oder vereinbarter Anstellungsvoraussetzungen

4. Aufhebung einer Stelle aus betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen.

Bei einer Kündigung durch die Kirchenpflege sind ausserdem Formerfordernisse zu erfüllen und Fristen zu berücksichtigen.

Eine Kündigung durch die Arbeitgeberseite ist immer das letzte Mittel, um ein Anstellungsverhältnis zu beenden. Die meisten Kündigungen werden von den Entlassenen gerichtlich angefochten. Die Kirchenpflege sollte nur zu einer Kündigung greifen, wenn alle anderen Mittel nicht zu einer Verbesserung der Situation geführt haben oder führen würden. In jedem Fall sollte sich die Kirchenpflege von Aussenstehenden – zum Beispiel von der Gemeindeberatung – beraten lassen.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 23 ff. DLM

 

 

 

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