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Sachlich richtige, klar und kurz gefasste Protokolle sind hilfreiche Arbeitsinstrumente für Behörden und Kommissionen. Protokolle sollen neben den Beschlüssen und Anträgen auch die wichtigsten Argumente und Gedankengänge festhalten, die zu den Beschlüssen geführt haben. Das hilft später, den Werdegang eines Beschlusses nachvollziehen zu können. Faustregel: Je komplexer und bedeutender ein Geschäft, desto detaillierter sollte das Protokoll die Überlegungen wiedergeben, die zum Entscheid geführt haben.

Das Protokoll der Kirchenpflege muss nicht vom Aktuariat oder von einem anderen Mitglied der Kirchenpflege verfasst werden; es kann auch vom Sekretariat geführt werden. Für das Sekretariat gilt in diesem Fall ebenfalls die Schweigepflicht.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

Aus dem kirchlichen Recht lässt sich entnehmen, dass ein Protokoll geführt werden muss für die folgenden Sitzungen und Versammlungen:

Kirchenpflegesitzung: ergibt sich aus § 19 Kap. III Ziff. 3 Archivordnung

Kirchgemeindeversammlung: § 19 Kap. III Ziff. 3 Archivordnung und ausführlich in § 9 Geschäftsordnung für Kirchgemeindeversammlungen

Kommissionssitzung: § 19 Kap. III Ziff. 3 Archivordnung

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Hilfsmittel

 

 

 

Muster Protokollvorlage (Word)

Praxistipps «Protokolle: Das müssen Sie wissen» der Beratungsfirma skribent

(Hinweis: Das bisherige Merkblatt zum Umgang mit Protokollen wurde in diesen Beitrag integriert)

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.