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Die Kirchgemeinden sind verpflichtet, über die Erträge und Aufwendungen Buch zu führen. In der Jahresrechnung ist folgendes auszuweisen:

Bilanz:

Aktiven:

Finanzvermögen

Verwaltungsvermögen

Passiven:

Fremde Mittel

Eigene Mittel

Verpflichtungen für Fonds/Legate

Erfolgsrechnung (Ausgaben/Einnahmen)

Die Jahresrechnung wird jeweils auf den 31. Dezember abgeschlossen. Danach leitet die Kirchenpflege sie rechtzeitig an die Rechnungsprüfungskommission zur Prüfung weiter.

Anschliessend muss die Rechnung mit dem Bericht der Kirchenpflege und der Rechnungsprüfungskommission bis zum 30. Juni durch die Kirchgemeindeversammlung genehmigt werden. Die Rechnung ist vor der Kirchgemeindeversammlung während vierzehn Tagen öffentlich aufzulegen. Bei der Abstimmung über die Rechnung stimmt die Kirchenpflege und die Kirchengutsverwaltung nicht mit und die Abstimmung wird von einem Mitglied der Rechnungsprüfungskommission geleitet. Nach dem Beschluss der Kirchgemeindeversammlung muss die Rechnung anschliessend sofort dem Kirchenrat zur Prüfung zugestellt werden.

Die Kirchgemeinden sind verpflichtet, für ihre Rechnung die funktionale Gliederung gemäss Anhang 1 des Finanzreglements zu übernehmen. Der Kontenplan gemäss Anhang 2 und 3 ist dagegen eine Empfehlung.

Die Kontenpläne der Landeskirchen basieren auf dem Harmonisierten Rechnungsmodell 1 (HRM 1). Das in den Einwohnergemeinden obligatorische HRM 2 ist für die Kirchgemeinden nicht anwendbar.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§§ 15 ff., §§ 23 ff., § 35, § 41, § 45 und Anhang 1, 2 und 3 Finanzreglement

§ 108 Abs. 1 Ziff. 17 Kirchenordnung

§ 5 und § 8 Abs. 2 Geschäftsordnung für Kirchgemeindeversammlungen

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.