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Die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Kirchgemeinden oder in Regionen wird immer wichtiger, vor allem für kleine Kirchgemeinden mit wenigen Ressourcen. Die Zusammenarbeit hat zwei Vorteile:

Kirchgemeinden mit nur ein bis zwei fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Pfarrerin oder Pfarrer, Sozialdiakonin oder Sozialdiakon, Katechetin oder Katechet) profitieren von unterschiedlichen Begabungen und Stilen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nachbargemeinden.

Ein regelmässiger Turnus z.B. bei Gottesdiensten, Andachten oder der Erwachsenenbildung erlaubt es, mit weniger Vorbereitung mehr Kirchgemeindemitglieder zu erreichen und damit Zeit und Kräfte für neue Aufgaben und Projekte freizusetzen. Die Kirchenpflege kann auch, insbesondere für die Ferienzeiten, die Zusammenlegung des Gottesdienstes mit einer Nachbargemeinde beschliessen. Ein Fahrdienst muss dabei gewährleistet sein (§ 18 Abs.1 Kirchenordnung).

Regionale Zusammenarbeit ist denkbar bei Gottesdiensten, Andachten, Amtswochen, aber auch bei vielen Projekten wie Ferienwochen und Lagern, Erwachsenenbildung und im Pädagogischen Handeln.

Viele Kirchgemeinden befürchten, dass sie durch regionale Zusammenarbeit ihre Pfarrerin oder ihren Pfarrer und ihre anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr genug für sich haben. Die Nachteile und Grenzen liegen aber selten bei der grösseren Abwesenheit, sondern eher beim erhöhten Koordinationsaufwand. Damit wird deutlich, dass regionale Zusammenarbeit sich normalerweise auf gewisse Aufgabengebiete oder Projekte beschränken wird. Je besser die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Kirchenpflegen einer Region zusammenarbeiten, desto mehr ist möglich.

icon_rechtliches

 

Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§§ 84 - 85 Kirchenordnung

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.