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Stellvertretung geschieht in der Regel kollegial. In  Kirchgemeinden mit mehreren Pfarrerinnen und Pfarrern werden Stellvertretungen gemeinsam geplant und gegenseitig erfüllt. In Kirchgemeinden mit einem Einzelpfarramt sollen gegenseitige Stellvertretungsregelungen mit Nachbargemeinden gesucht werden.

Pfarrerinnen und Pfarrer haben zusätzlich zu den Ferien grundsätzlich Anspruch auf einen freien Sonntag im Quartal (§ 27 DLD).

Besteht eine Vakanz nach einer Kündigung, so kann die Kirchenpflege für höchstens zwölf Monate eine Stellvertretung anstellen. Vor der Anstellung muss der Kirchenrat die Wählbarkeit prüfen (§ 67 Abs. 3 Kirchenordnung).

Bei nicht planbaren Arbeitsverhinderungen etwa durch Krankheit sucht die Kirchenpflege eine Stellvertretung.

Nach der Pensionierung kann eine Pfarrerin oder ein Pfarrer die Stelle als Stellvertretung weiter führen, wenn dies im Interesse der Kirchgemeinde liegt. In diesem Fall ist eine befristete Anstellungsverfügung zu erlassen. Die maximale Dauer der Stellvertretung beträgt ein Jahr. Der Kirchenrat ist zu informieren.

Die Kosten für die Stellvertretung sind im VDLD geregelt. Das frühere Kreisschreiben zu diesem Thema ist seit dem 1.1.2017 aufgehoben.

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Hilfsmittel

 

 

 

Liste der pfarramtlichen Stellvertreterinnen und Stellvertreter – Die Login-Daten erhalten Kirchenpflegen, Sekretariate und Pfarrerinnen und Pfarrer beim Sekretariat Theologie und Kirche: sekretariat.theologieundkirche@ref-aargau.ch

Anstellungsverfügung für Pfarrstellvertretungen

Formular Abrechnung für pfarramtliche Stellvertretungen (Word PDF)

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 50, § 67, § 76, § 108 Kirchenordnung

§ 14, 36a DLD

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.