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Durch Geburt, Taufe oder Eintritt entsteht die Mitgliedschaft bei der Reformierten Landeskirche. Wer Mitglied ist, wird auch steuerpflichtig. Die Steuerpflicht gilt grundsätzlich für alle Mitglieder, auch minderjährige. Bei Familien gilt die Familienbesteuerung: Die Steuerpflicht wird durch die Anzahl Personen in der Familie dividiert und ist dann je nach Konfessionszugehörigkeit geschuldet.

Beispiel: In einer Familie mit einem Kind ist die Mutter katholisch und der Vater reformiert. Die Eltern haben sich noch nicht festgelegt, welcher Konfession das Kind angehören soll. Deshalb wird es steuerrechtlich als konfessionslos geführt. Die Steuerpflicht der Familie berechnet sich wie folgt: Die katholische Kirchgemeinde erhält ihren Kirchensteuersatz auf 1/3 der Steuereinnahmen, die reformierte Kirchgemeinde auf einem weiteren Drittel und das letzte Drittel ist nicht kirchensteuerpflichtig.

Im Kanton Aargau sind nur die natürlichen Personen steuerpflichtig. Die Steuer wird auf Einkommens- und Vermögenssteuern erhoben (sowie auf der Liquidationsgewinnsteuer). Die Kirchensteuern werden jeweils in Prozent der einfachen Kantons- ("Staats-")steuer berechnet.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

Steuergesetz des Kantons Aargau 

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Weiterführende Informationen

 

 

 

Generelle Informationen zur Kirchensteuer (externer Link zu PDF-Dokument der Schweiz. Steuerkonferenz)

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.