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Die Taufe ist das Zeichen zur Aufnahme in die Gemeinde Jesu Christi. Sie ist einmalig und kann nicht wiederholt werden. Sie wird von den christlichen Konfessionen gegenseitig anerkannt.

Die Taufe wird in der Regel durch eine Pfarrerin oder einen Pfarrer vollzogen. Ausnahmsweise können auch Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone und in dringenden Fällen auch Laienpredigerinnen und Laienprediger taufen. Tauft nicht die Pfarrerin oder der Pfarrer der Kirchgemeinde, auf deren Gebiet die Taufe stattfindet, ist ihre oder seine Zustimmung Voraussetzung für deren Vollzug.

Die Taufe findet in einem öffentlichen Gottesdienst statt. Nur in Ausnahmefällen kann aus seelsorglichen Gründen die Taufe in privatem Kreis durchgeführt werden.

Getauft werden können Kinder und Erwachsene, sofern sie Mitglied der reformierten Kirche sind. Bei Kindern ist zusätzlich die reformierte Mitgliedschaft eines Elternteils Voraussetzung für den Vollzug der Taufe. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, kann nur eine Segenshandlung vollzogen werden.

Bei der Taufe von Kindern ist es Brauch, Taufpaten (Taufzeugen) zu bestellen. Bei der Anzahl und dem Geschlecht der Taufpaten sind die Eltern in der Wahl nicht eingeschränkt. Es muss nicht zwingend eine Gotte und ein Götti sein. Hingegen müssen die Taufpaten einer christlichen Konfession angehören, Ausnahmen von dieser Vorschrift sind nur aus seelsorglichen Gründen möglich. Die Pflicht der Taufpaten, nämlich die stellvertretende Verantwortung für die Unterweisung im christlichen Glauben, erlischt mit der Konfirmation.

Die Taufe wird in der Kirchgemeinde, auf deren Gebiet sie vollzogen wurde, ins Taufregister eingetragen. Der Vollzug wird schriftlich mit Taufschein bestätigt.

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Hilfsmittel

 

 

 

Die Taufe - ein erster Schritt im Leben (Broschüre)

Das Patenamt (Broschüre)

Theologische Grundlagen für ein landeskirchliches Taufverständnis

Kirchliche Angebote und Handlungen für Nichtmitglieder

Taufschein

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 22, §§ 24 - 25, § 64 Kirchenordnung

§ 4 DLD

§ 4 Laienpredigerverordnung

§ 7 Reglement PH

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.