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Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind obligatorisch unfallversichert. Die Unfallversicherung deckt die Heilungskosten bei Berufsunfällen. Versicherte erhalten über die Unfallversicherung auch Leistungen wie Taggelder und Renten. Alle Mitarbeitenden, die acht Stunden und mehr pro Woche für eine Kirchgemeinde arbeiten, sind auch gegen Nichtberufsunfälle (also Unfälle in der Freizeit) versichert.

Bei einem Unfall haben die Arbeitnehmenden in Kirchgemeinden während der ersten sechs Monate Anspruch auf den vollen Lohn von der Kirchgemeinde. Anschliessend erhalten sie soviel, wie die Unfallversicherung zahlt (in der Regel 80 Prozent bis zum maximal versicherten Verdienst von CHF 148'200 ).

Die Kirchgemeinde trägt die Kosten für die Berufsunfallversicherung allein; bei den Nicht-Berufsunfällen kann sie maximal die Hälfte der Prämien den Arbeitnehmenden vom Lohn abziehen.

Die Kirchgemeinde ist mit dem Abschluss der obligatorischen Unfallversicherung relativ gut gegen finanzielle Risiken geschützt, die aus einem Unfall einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters entstehen können. Dennoch ist zu prüfen, ob allenfalls eine Zusatz-Versicherung abgeschlossen werden soll. Die Unfallversicherer stellen entsprechende Angebote zur Verfügung.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 39 und § 62 DLD

§ 45 und § 56 DLM

Unfallversicherungsgesetz (UVG) und die dazugehörende Verordnung (UVV)

Reglement über die Unfallversicherung im Rahmen des Pädagogischen Handelns (Reglement Unfallversicherung PH)

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Wichtige Hinweise

 

 

 

Die Kirchgemeinde ist bei der Wahl des Unfallversicherers frei.

Die Landeskirche hat mit der Allianz Suisse, Generalagentur Aarau, einen Rahmenvertrag für Kirchgemeinden abgeschlossen, der regelmässig überprüft wird. Innerhalb dieses Rahmens können Kirchgemeinden die für sie geeignete Versicherungslösung wählen. Über die Hälfte der 75 Kirchgemeinden haben bei der Allianz eine Unfallversicherung abgeschlossen.

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.