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Liegenschaften brauchen regelmässige Instandhaltung und Pflege, damit sie ihren Zweck erfüllen und damit ihr Wert erhalten bleibt. Die alltäglichen Unterhaltsarbeiten werden in den meisten Fällen von Sigristinnen und Sigristen oder von der Hauswartung (von der Kirchgemeinde angestellt oder beauftragt) vorgenommen. Für die damit verbundenen Ausgaben für Material und Dienstleistungen wird ein Pauschalbetrag im Budget eingestellt. Grössere Unterhaltsarbeiten müssen separat budgetiert werden.

Erträgt eine Ausgabe, für die im Budget kein oder kein ausreichender Kredit bewilligt ist, keinen Aufschub, kann die Kirchenpflege sich dennoch tätigen. Die Rechnungsprüfungskommission ist über solche dringlichen Ausgaben zu informieren. Beispiele sind der Ersatz einer defekten Heizung oder zerstörte Fenster oder Dächer.

Es empfiehlt sich, für den längerfristigen Unterhalt ein Zustandsprotokoll sämtlicher Bauten durch Fachpersonen erstellen zu lassen. Daraus und aus der Bedarfsplanung ergibt sich dann der Sanierungsbedarf, der in die Finanzplanung einfliesst.

Renovationen oder Umbauten gehen über die normalen Unterhaltsarbeiten hinaus und sind immer durch die Kirchgemeindeversammlung zu bewilligen. Dabei ist das Prüfungs- und Genehmigungsverfahren durch den Kirchenrat zu beachten.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 59 Kirchenordnung

§ 11 Finanzreglement

 

 

 

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Ähnliche Themen

 

Neu- und Umbauten

Prüfung und Genehmigung

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.