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Versicherungen für Freiwillige

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Freiwillige leisten unentgeltlich Dienst für die Kirchgemeinde. Diese Leistung verdient Wertschätzung. Ein Aspekt davon ist eine angemessene Versicherung. Freiwillige sollen in ihrem Engagement keine Risiken für Schadensfälle tragen. Jede Kirchgemeinde sollte sich aber auch im eigenen Interesse gegen Schäden versichern, die Freiwillige erleiden oder die Freiwillige anrichten. Denn die Kirchgemeinde haftet primär für solche Schäden. Die Verantwortung der Kirchgemeinde erstreckt sich nicht nur auf den eigentlichen Einsatz, sondern auch auf den Hin- und Rückweg.

Folgende Versicherungen sollten in diesem Zusammenhang abgeschlossen oder auf Freiwillige ausgedehnt werden:

Grundsätzlich sind die für die Kirchgemeinde tätigen Freiwilligen in der Betriebshaftpflichtversicherung als Hilfspersonen mitversichert. Diese deckt aber nur Schäden, die wegen Fahrlässigkeit entstanden sind. Bei Grobfahrlässigkeit kann die Versicherung auf die Freiwilligen zurückgreifen (regressieren). Sie sind deshalb darauf hinzuweisen, dass sie eine eigene, private Haftpflichtversicherung abschliessen sollen.

Freiwillig tätige Personen sind gegen Heilungskosten (allgemeine Abteilung im Spital) entweder durch eine Krankenkasse oder einen UVG-Versicherer soweit abgedeckt. Eine zusätzliche Kollektiv-Unfallversicherung ist dennoch ratsam. In dieser können die Heilungskosten auf Privat im Spital vereinbart werden und zusätzliche Taggeld-, IV- und Todesfallleistungen zu günstigen Prämien mitversichert werden.

Hat eine Gemeinde eine Dienstfahrten-Kaskoversicherung abgeschlossen, gilt diese normalerweise auch für die Fahrten von Freiwilligen.

Es ist wichtig, dass die freiwilligen Mitarbeitenden mit einem Merkblatt über die Versicherungsdeckung informiert werden und auch darüber, dass sie eine private Haftpflichtversicherung abschliessen sollen.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 52 und § 83 Kirchenordnung

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Hilfsmittel

 

 

 

Beispiel der Versicherung Allianz Suisse: Muster-Merkblatt für freiwillige Mitarbeitende (wurde im Zusammenhang mit dem Rahmenvertrag erstellt, den die Landeskirche mit der Allianz abgeschlossen hat).

 

 

 

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Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.