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Wohnsitzpflicht bedeutet, dass gewählte Pfarrerinnen und Pfarrer, sofern sie von der Residenzpflicht entbunden sind, und gewählte Sozialdiakoninnen und Sozialdiakone ab einem Pensum von 50% verpflichtet sind, auf dem Gebiet der anstellenden Kirchgemeinde Wohnsitz zu nehmen.

Kann die Kirchgemeinde kein Pfarrhaus oder keine Pfarrwohnung zur Verfügung stellen, und müssen Pfarrerinnen und Pfarrer ein Objekt mieten, dessen Mietzins höher ist als die 1500 Franken, welche sie für das Wohnen im Pfarrhaus oder der Pfarrwohnung zu bezahlen hätten (§ 35 DLD), so besteht für die Kirchgemeinde dennoch keine Pflicht, die Differenz auszugleichen. Tut sie es, geschieht dies aus Kulanz.

In begründeten Fällen kann die Kirchgemeindeversammlung von der Wohnsitzpflicht entbinden.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 30 DLD

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.