Musik in der Kirche

Streichertrio Kirche Zofingen 2020 FW 1800 16 9

Der Kirchenrat gab unter dem Thema «Lebendige Gottesdienste mit Musik» der Gottesdienstentwicklung auch im Arbeitsprogramm 2015–18 besonderes Gewicht. Mit dem neuen Projekt «Musik in der Kirche» wird Musik als wichtige Komponente des Gottesdienstes gefördert. Zum Projekt gehören folgende Aufgaben und Massnahmen: Vernetzung von Musikangeboten über Kirchgemeindegrenzen hinaus, Vermittlung von Musikerinnen und Musikern, Weiterbildung und Unterstützung für Chorleitung und Orgel.

Von Gospel bis Gregorianik, von Bach bis Blues - ein Projekt für vielfältige Musik in den Kirchgemeinden

In einem reformierten Gottesdienst können ganz verschiedene Musikstile gepflegt werden, sowohl auf der Orgel als auch beim Gesang. Dadurch können neue Zielgruppen erreicht werden. Die Gottesdienstgemeinde soll staunen, wie man mit verschiedensten Musikstilen und Instrumenten den Gottesdienst bereichern kann. Dabei wird vielfältiger und abwechslungsreicher Orgelmusik besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Vernetzung von Musikangeboten

Viele Kirchgemeinden haben bereits besondere musikalische Traditionen: Jazz-Gottesdienste, Toggenburger-Messe oder ungewohnte Klänge auf der Orgel. Das Projekt möchte solche Angebote vernetzen und über die einzelnen Kirchgemeinden hinaus bekannt machen. Dadurch können die an verschiedenen Orten gepflegten Stile und Angebote einander besser ergänzen. Mitglieder einer Kirchgemeinde, die einen bestimmten Stil bevorzugen, den sie am eigenen Ort nicht finden, sollen die Möglichkeit bekommen, ihn in einer anderen Kirche zu geniessen. So werden Zusammengehörigkeit und Gottesdienstgemeinschaft über Gemeindegrenzen hinaus erlebbar.

Der Begriff Kirchenmusik wird häufig einseitig mit traditioneller oder klassischer Musik identifiziert. Das Projekt soll gerade Brücken zwischen verschiedenen Musikstilen schlagen und zum Experimentieren ermuntern. Es spannt einen weiten Bogen von Musikstilen und fördert die Gleichberechtigung aller Musikformen, die Menschen heute ansprechen – ganz gleich ob Gospel oder Gregorianik, Bach oder Blues.

Um musikalische Angebote und Highlights, die nicht allsonntäglich sind, im Rahmen des Projekts (im a+o, im Internet, in «reformiert.») zu kommunizieren, werden die Kirchgemeinden gebeten, mindestens zwei Monate vor dem Anlass die Angaben der Projektleitung mitzuteilen.

Vermittlung von Musikerinnen und Musikern

Viele Kirchgemeinden haben bisher nicht die Kapazität, weitere Personen im musikalischen Bereich zu beauftragen. Deshalb sollen sie von der Vermittlung von guten Musikerinnen und Musikern profitieren können, die sie in ihren Gottesdiensten oder musikalischen Veranstaltungen einsetzen können, ohne lange suchen zu müssen. So können Sie beispielsweise einen Singgottesdienst oder einen Anlass für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene organisieren und sich von der Projektleitung eine passende Musikerin vermitteln lassen. Die Kosten werden im Rahmen des Projekts zur Hälfte von der Landeskirche übernommen. Das kann eine Chorleiterin sein, oder eine Pianistin, allenfalls auch mit der Band vom Aargauer Singtag, oder eine Ländlerkapelle.
Die Projektleitung freut sich, wenn Kirchgemeinden sie auf geeignete und interessierte Musikerinnen und Musiker mit einem besonderen Musikstil aufmerksam machen.

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