Reglement über die Unfallversicherung im Rahmen des Pädagogischen Handelns (Reglement Unfallversicherung PH)

 

vom 10. Juni 1998

 

 

Die Synode der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau,
gestützt auf Art. 7 Abs. 2 Organisationsstatut[1],

beschliesst:

 

§ 1

Versicherte

Kinder und Jugendliche, die an den von der Kirchgemeinde organisierten Veranstaltungen des Pädagogischen Handelns teilnehmen, sind gegen die wirtschaftlichen Folgen von Unfällen versichert.

§ 2

Deckung

Als Veranstaltungen im Rahmen des Pädagogischen Handelns sind insbesondere zu bezeichnen: die im Reglement über das Pädagogische Handeln[2] aufgeführten Formen und Angebote sowie weitere durch ein entsprechendes Kirchgemeindereglement oder durch die Kirchenpflege beschlossene und in kirchgemeindeeigener Verantwortung durchgeführte Veranstaltungen.

§ 3

Leistungen

Die Versicherungsleistungen orientieren sich an jenen für öffentliche Schulen.

§ 4[3]

Ausführungen

1    Die Versicherung wird durch die Landeskirche für alle Kirchgemeinden und Kirchgenossenschaften abgeschlossen.

2    Die Behandlung der Schadenfälle erfolgt zwischen Versicherungsnehmer (Kirchgemeinden und Kirchgenossenschaften) und Versicherer direkt.

§ 5

Inkrafttreten

Dieses Reglement tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Es ersetzt den Synodebeschluss Nr. 23 vom 22. November 1945.



[1]   SRLA 111.100.

[2]   SRLA 431.100.

[3]   Diaspora-Genossenschaften durch Kirchgenossenschaften ersetzt aufgrund Beschlusses der Synode vom 09. November 2011 zu SRLA 281.300.