Verordnung Ferienhilfefonds↗ PDF633.110

Verordnung über den Fonds für Ferienhilfe (Verordnung Ferienhilfefonds)

vom 01. September 1999 (Stand 01. Januar 2015)

Der Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau, gestützt auf § 108 Abs. 1 Ziff. 3 Kirchenordnung1

beschliesst:

I.Allgemeines

§ 1

Zweck

Die Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Aargau (Landeskirche) unterhält einen Fonds für Ferienhilfe mit dem Zweck, notwendige Ferien- und Kuraufenthalte von Mitgliedern der Landeskirche durch finanzielle Beiträge zu ermöglichen.2

§ 2

Finanzierung

Die Einlagen in den Fonds für Ferienhilfe erfolgen zu Lasten der laufenden Rechnung oder durch ausserordentliche Zuwendungen.3

§ 34

Rechnungsführung

1Der Fonds für Ferienhilfe wird in der Rechnung der Landeskirche geführt.

2Im Rahmen der Jahresrechnung wird über die Verwendung von Mitteln aus dem Fonds für Ferienhilfe Rechenschaft abgelegt.

II.Ausrichtung der Beiträge

§ 4

Gesuche5

1Die Gesuche sind durch eine kirchliche Stelle oder säkulare Sozialstellen einzureichen oder bedürfen der Unterstützung durch eine solche Stelle.

2Die Gesuche sind der Kommission einzureichen.

3Die Gesuche müssen Auskunft geben über die Notwendigkeit des Ferien- oder Kuraufenthalts und über die finanziellen Verhältnisse der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers.

§ 5

Fondsleitung, Wahl und Zusammensetzung

1Über Zuwendungen des Fonds entscheidet eine Kommission.

2Die Mitglieder der Kommission sowie das Präsidium werden durch den Kirchenrat gewählt. Dieser legt auch die Mitgliederzahl der Kommission fest.

3Im Weiteren konstituiert sich die Kommission selber.

§ 6

Gesuchsbehandlung

1Die Kommission trifft sich nach Bedarf. Sie hat ein Protokoll zuhanden des Kirchenrates zu führen, das über die Verwendung der Geldmittel detailliert Auskunft gibt.

2Die Prüfung und Erledigung der Gesuche erfolgt durch die Kommission in Sitzungen oder auf dem Zirkularweg.

3Rechenschaft über die Verwendung der Gelder wird im Rahmen von Jahresbericht und Jahresrechnung der Landeskirche gegenüber der Synode abgelegt.

§ 7

Kommissionsentscheide

1Es besteht kein Anspruch der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers auf Unterstützung.

2Die Kommission entscheidet über die Gesuche nach pflichtgemässem Ermessen.

3Die Unterstützungsbeiträge sind in jedem Fall durch die Leistungsfähigkeit des Fonds beschränkt.

§ 8

Information

1Im Einvernehmen mit dem Kirchenrat kann die Kommission die Öffentlichkeit über ihre Tätigkeit sowie über die Verwendung der Gelder informieren.

2Die Persönlichkeitsrechte der Gesuchstellerin oder des Gesuchstellers sind zu wahren.

III.Schlussbestimmungen

§ 9

Auflösung

Die Auflösung des Fonds für Ferienhilfe erfolgt durch Beschluss des Kirchenrats. Ein allfälliges vorhandenes Fondskapital wird dem Eigenkapital der Landeskirche gutgeschrieben.6

§ 10

Inkrafttreten

1Dieses Reglement wurde vom Kirchenrat am 01. September 1999 beschlossen.

2Es tritt am 01. September 1999 in Kraft und ersetzt Reglement 35 vom 20. Februar 1952.

3Durch Beschlussfassung des Kirchenrats vom 13. November 2014 geänderte oder eingefügte Bestimmungen treten am 01. Januar 2015 in Kraft. Infolge Ergänzung §§ 2-3 und § 9 neu werden die Bestimmungen der Verordnung insgesamt neu nummeriert.

1SRLA 151.100.  

2Geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 13. November 2014.  

3§ 2 eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 13. November 2014.  

4§ 3 eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 13. November 2014.  

5Geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 13. November 2014.  

6§ 9 eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 13. November 2014.  

Verordnung über den Fonds für Ferienhilfe (Verordnung Ferienhilfefonds)

vom 01. September 1999 (Stand 01. Januar 2015)

© Reformierte Landeskirche Aargau, 2015

X1.5/C2.1/F2.4

Inhaltsverzeichnis

Verordnung über den Fonds für Ferienhilfe (Verordnung Ferienhilfefonds)

I.AllgemeinesII.Ausrichtung der BeiträgeIII.Schlussbestimmungen