Anstellungsverordnung↗ PDF712.320

Anstellungsverordnung der Heimgärten Aargau (Anstellungsverordnung)

vom 26. Mai 2011 (Stand 01. Januar 2021)

Der Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau,

gestützt auf § 108 Abs. 1 Ziff. 3 Kirchenordnung1 und § 3 Abs. 2 Ziff. 2 Reglement über die Verwaltung und Betriebsführung der Heimgärten Aargau2,

beschliesst:

I.Allgemeine Bestimmungen

§ 1

Zweck und massgebliche Bestimmungen

1Diese Anstellungsverordnung regelt die Anstellungsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heimgärten Aargau (Heimgärten).

2Die Bestimmungen der Anstellungsverordnung finden Anwendung, sofern und soweit die individuelle Anstellungsverfügung oder zwingende schweizerische gesetzliche Normen nicht etwas anderes bestimmen.

3Soweit das Recht der Evangelisch-Reformierten Landeskirche des Kantons Aargau (Landeskirche), insbesondere das Heimgärtenreglement3, die Betriebsverordnung der Heimgärten Aargau (Betriebsverordnung)4, die vorliegende Anstellungsverordnung und das kantonale öffentliche Recht sowie allfällig massgebende Vorgaben des Departementes Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau, BKS, Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten (SHW), oder die individuelle Anstellungsverfügung keine Bestimmung enthalten, gelten sinngemäss die Regelungen des Schweizerischen Obligationenrechts5 über das Arbeitsverhältnis.

§ 2

Geltungsbereich

1Dieses Reglement regelt die Anstellungsverhältnisse und die Löhne aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Voll- und Teilpensen.

2Es ist nicht anwendbar auf Arbeitsverhältnisse mit Aushilfspersonal im Stundenlohn; deren Arbeitsverträge werden privatrechtlich abgeschlossen. Soweit der Arbeitsvertrag keine Vorschriften enthält, gelten die Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts6.

3Für Lehrlings- und Ausbildungsverträge gelten die besonderen gesetzlichen Bestimmungen.

II.Beginn und Ende des Anstellungsverhältnisses

§ 3

Entstehung des Anstellungsverhältnisses

1Das Anstellungsverhältnis entsteht durch Erlass einer individuellen, schriftlichen Anstellungsverfügung.

2Bei ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleibt für die gegenseitige Verbindlichkeit der Anstellungsverfügung die Erteilung bzw. Verlängerung der Arbeitsbewilligung durch die zuständige Behörde vorbehalten. Die ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Arbeitsbewilligung selbst verantwortlich.

§ 4

Probezeit

1Die ersten drei Monate gelten als Probezeit. Diese Frist kann ausnahmsweise bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Leitungsfunktionen auf höchstens sechs Monate verlängert werden.

2Bei Krankheit, Unfall oder Erfüllung einer nicht freiwillig übernommenen gesetzlichen Pflicht verlängert sich die Probezeit um die entsprechende Dauer.

§ 5

Ende des Anstellungsverhältnisses

1Das Anstellungsverhältnis endet mit dem Austritt infolge Kündigung, Vertragsablauf, Vertragsaufhebung, fristloser Entlassung (gemäss Art. 337 OR), Pensionierung oder Tod der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters.

2Das Anstellungsverhältnis endet mit dem Anspruch auf eine Invalidenrente. Bei der Zusprechung einer Teilinvalidenrente ist das Anstellungsverhältnis neu abzuschliessen.

§ 6

Kündigungsfristen

1Die Kündigung des Anstellungsverhältnisses hat schriftlich, auf Verlangen begründet, und unter Einhaltung nachstehender Fristen zu erfolgen:

1.Während der Probezeit 7 Tage auf Ende der nächsten Arbeitswoche.

2.Im ersten Anstellungsjahr 1 Monat auf Monatsende.

3.Im überjährigen Anstellungsverhältnis 3 Monate auf Monatsende.

4.Es kann eine längere Kündigungsfrist bis maximal 6 Monate vereinbart werden.

2Die Geschäftsleitung kann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in begründeten Fällen während der Kündigungsfrist freistellen. Ein anderweitig erzielter Verdienst wird an die Lohnzahlungen während der Freistellung angerechnet.

§ 7

Kündigungsschutz

1Den von einer Kündigung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht ein Anhörungsrecht zu. Im Übrigen gelten Art. 336 ff. OR.

2Werden aus organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen Stellen aufgehoben oder andere Umstrukturierungen vorgenommen, so ist ein Sozialplan zu erstellen.

§ 8

Ruhestand

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heimgärten werden in der Regel pensioniert, wenn sie AHV-rentenberechtigt werden. Über Ausnahmen entscheidet die Betriebskommission.

2Die Rentenleistungen richten sich nach den Bestimmungen von Pensionskasse7 und AHV.

3Vorzeitige Pensionierung im Rahmen des Pensionskassenreglements8 mit entsprechender Leistungskürzung ist möglich. Die Geschäftsleitung ist sechs Monate im Voraus zu informieren.

4Falls aus betrieblichen oder gesundheitlichen Gründen eine vorzeitige Pensionierung angezeigt ist, kann die Betriebskommission diese frühestens drei Jahre vor dem Erreichen des ordentlichen Pensionierungsalters anordnen. Den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird in der Regel pro Jahr der zweifache Betrag der einfachen jährlichen AHV-Maximalrente zugesprochen. Dieser Betrag kann in einer einmaligen Kapitalauszahlung entrichtet werden. In Härtefällen kann die Betriebskommission weiter gehende Abfindungen zusprechen.

§ 9

Arbeitszeugnis

1Bei Beendigung des Anstellungsverhältnisses erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Zeugnis, das sich über Art und Dauer des Anstellungsverhältnisses und über Leistungen und Verhalten ausspricht.

2Auf Verlangen wird das Zeugnis auf Angaben über Art und Dauer des Anstellungsverhältnisses beschränkt.

3Es kann jederzeit ein Zwischenzeugnis verlangt werden.

III.Arbeitszeit

§ 10

Normale Arbeitszeit, Nacht- und Sonntagsarbeit, Pausen

1Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt bei einem 100 %-Pensum 42 Stunden. Sie wird im Rahmen eines Arbeitsplanes geregelt.

2Die wöchentliche Arbeitszeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann von der Heimleitung aus betrieblichen Gründen bis auf 46 Stunden ausgedehnt werden. Pro zusätzliche Arbeitsstunde pro Woche und Jahr wird eine Woche Kompensation gewährt.

3Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verpflichtet, Arbeit ausserhalb der normalen Arbeitszeit zu leisten. Die verschiedenen Dienste werden im Arbeitsplan geregelt.

4Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen nicht mehr als 3 Nächte pro Woche Dienst zu leisten haben (ausgenommen sind Personen für speziellen Nachtdienst).

5Pro Jahr sind mindestens 12 freie Wochenenden, unregelmässig verteilt, zu gewähren.

6Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sonntagsarbeit leisten, wird jede Woche ein Ersatzruhetag von mindestens 24 Stunden gewährt. Innert 4 Wochen soll möglichst 1 ganzer Sonntag frei gegeben werden.

7Pausen richten sich nach den betrieblichen Bedürfnissen, sollten aber nach Möglichkeit je 15 Minuten am Vormittag und 15 Minuten am Nachmittag betragen. Bei einer Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden wird eine Unterbrechung von 1 Stunde gewährt. Die Kaffeepausen gelten als Arbeitszeit.

§ 11

Überzeit

1Die Heimleitung kann nach Rücksprache mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bedarfsfall Überzeit anordnen.

2Die geleistete Überzeit wird in der Regel mit Freizeit von gleicher Dauer kompensiert. Falls dies aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, wird sie finanziell (ohne Zuschläge) abgegolten.

§ 12

Pikettdienst (Bereitschaftsdienst), Entschädigungen

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Bereitschaftsdienst haben sich in einem Bereich um den Arbeitsplatz aufzuhalten, in dem sie jederzeit erreichbar und innert einer Stunde am Arbeitsort sind. Der Bereitschaftsdienst gilt nur soweit als Arbeitszeit, als die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter tatsächlich zur Arbeit aufgeboten wird. Der Weg zu und von der Arbeit gilt in diesem Falle als Arbeitszeit.

2Bereitschaftsdienst im Hause gilt als Arbeitszeit.

3Entschädigungen für Bereitschaftsdienst, Sonntags- und Nachtarbeit werden durch die Heimleitung geregelt.

IV.Pflichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

§ 13

Treuepflicht

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Interessen der Heimgärten und der Bewohnerinnen zu wahren und ihre Aufgaben und Pflichten im Hinblick auf die vereinbarten Ziele gewissenhaft zu erfüllen.

2Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird ein allzeit tadelloses Auftreten gegenüber Bewohnerinnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Dritten erwartet. Jegliche Anwendung von psychischer und physischer Gewalt oder Tätlichkeiten gegenüber Bewohnerinnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Dritten sind strikte zu unterlassen. Gegen Fehlbare können Sanktionen bis hin zur fristlosen Entlassung ergriffen werden.

3Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich kurz vor und während der Arbeitszeit jeglichen Drogen- und Alkoholgenusses zu enthalten. Über Ausnahmen für besondere Anlässe entscheidet die Heimleitung.

§ 14

Sorgfaltspflicht

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Maschinen, Arbeitsgeräte, technische Einrichtungen und Anlagen des Arbeitgebers und der Bewohnerinnen fachgerecht zu bedienen und sorgfältig zu behandeln. Fügen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Arbeitgeber oder den Bewohnerinnen absichtlich oder grobfahrlässig Schaden zu, werden sie zum Schadenersatz herangezogen.

2Der Gebrauch von Kommunikationsmitteln der Heimgärten und privater Geräte wie Telefon, Natel, PC, etc. zum persönlichen Gebrauch ist untersagt. Ausgenommen sind dringende Mitteilungen an nahestehende Personen.

3Das Installieren privater Programme auf PC der Heimgärten ist untersagt. Ebenso das Herunterladen von Inhalten aus dem Internet, die nicht im Zusammenhang mit der Arbeit in den Heimgärten stehen.

4Beim Austritt aus den Heimgärten sind alle überlassenen Unterlagen, Arbeitsgeräte und Schlüssel ordnungsgemäss und vollständig zurückzugeben.

5Publikationen aus dem Arbeitsgebiet der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über geschäftliche Belange bedürfen vorgängig einer Genehmigung durch die Geschäftsleitung.

§ 15

Schweigepflicht

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über die Angelegenheiten der Heimgärten, der Bewohnerinnen und ihrer Angehörigen sowie von anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verschwiegenheit verpflichtet.

2Die Pflicht zur Verschwiegenheit dauert auch nach Beendigung des Anstellungsverhältnisses an.

§ 16

Annahme von Geschenken

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist es untersagt, für ihre im Rahmen der Anstellung erbrachten Leistungen Geschenke oder andere Vorteile zu beanspruchen oder anzunehmen. Davon ausgenommen sind kleinere Gaben von geringem Wert. Im Zweifelsfall entscheidet die vorgesetzte Stelle.

§ 17

Nebenbeschäftigung

1Nebenbeschäftigungen sind, sofern dadurch Arbeitszeit in Anspruch genommen wird, nur mit schriftlicher Zustimmung der Heimleitung zulässig.

2Nebenbeschäftigungen, die zu Interessenkollisionen mit den Heimgärten führen, sind nicht gestattet.

3Regelmässige Nebenbeschäftigungen bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Heimleitung. Sie dürfen zusammen mit der Anstellung die wöchentliche Höchstarbeitszeit nicht überschreiten.

4Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht das passive Wahlrecht in Kommissionen und Behörden im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu. Betreffend die finanzielle Entschädigung ist eine Vereinbarung zu treffen.

§ 18

Meldepflichten

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verpflichtet, der Heimleitung alle Tatsachen unverzüglich zu melden, die für die exakte Nachführung der Personalakten erforderlich sind, namentlich die Änderung der Wohnadresse, der Telefonnummer, des Zivilstandes oder der militärischen Verhältnisse, ferner die Geburt eines Kindes oder eines Todesfalles in der Familie.

2Bei Arbeitsverhinderung ist die vorgesetzte Stelle so schnell als möglich zu informieren.

3Bei einer Arbeitsunfähigkeit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab dem vierten Tag ein ärztliches Zeugnis beizubringen, das Auskunft über die Höhe und die mutmassliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit gibt. In begründeten Fällen kann die Geschäftsleitung die Arbeitsunfähigkeit vertrauensärztlich abklären lassen. Sie trägt die Kosten dieser Abklärung.9

§ 19

Zusätzliche Aufgaben

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können zur Übernahme zusätzlicher Aufgaben verpflichtet werden. Die Stellvertretung in einer höher eingereihten Tätigkeit wird abgegolten, sofern sie in ununterbrochener Folge mindestens zwei Monate dauert und nicht im Funktionsbeschrieb enthalten ist. Die Bedingungen über die Abgeltungen werden vorgängig durch die Geschäftsleitung festgelegt.

2Zur Übertragung derartiger zusätzlicher Aufgaben ist nur die Geschäftsleitung berechtigt.

3Vor der Übertragung einer neuen Aufgabe ist die betroffene Person anzuhören.

V.Rechte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter10

§ 20

Lohn (Einreihung, Skala, Anpassung)

1Die Heimleitung stuft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend ihrer Funktion gemäss dem im Anhang 1 enthaltenen Einreihungsplan in eine der Lohnklassen 1 bis 10 ein. Bei der Festlegung des Basislohnes werden die für die vorgesehene Arbeit bedeutsamen Berufs- und Lebenserfahrungen berücksichtigt.

2Die im Anhang 2 wiedergegebene Tabelle umfasst die minimalen und maximalen Jahreslöhne bei vollem Beschäftigungsgrad (100 %-Pensum). Der Kirchenrat übernimmt für die Mindestlöhne im Anhang 2 jährlich den von der Synode für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskirche und der Kirchgemeinden festgesetzten Besoldungsindex.11

3Das Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau, BKS, Abteilung Sonderschulung, Heime und Werkstätten (SHW), genehmigt den Voranschlag und gibt Vorgaben für die generelle Lohnanpassung.

§ 21

Kinderzulagen

1Für jedes Kind wird eine Kinderzulage ausgerichtet. Der Ansatz und die Anspruchsberechtigung richten sich nach der kantonalen Gesetzgebung.

2Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem Brutto-Familieneinkommen unter dem Maximum von Lohnklasse 4 des Einreihungsplans wird auf Gesuch hin die gesetzliche Kinderzulage doppelt ausgerichtet.

§ 22

Besondere Leistungen

1Die Geschäftsleitung kann ausserordentliche Einzel- oder Teamleistungen mit einer einmaligen Anerkennungsprämie von maximal Fr. 2'500.00 abgelten.

2Diese Prämien werden in der Pensionskasse nicht versichert.

3Anerkennungsprämien können auch als Naturalgeschenk bis Fr. 500.00 ausgerichtet oder in Form von bezahltem Urlaub gewährt werden.

§ 2312

Lohnanspruch und Krankentaggeldversicherung bei Krankheit und Unfall

1Bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit oder Unfall hat die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter Anrecht auf folgende Leistungen:

1.während sechs Monaten Anspruch auf den vollen Lohn

2.nach den sechs Monaten ist die Lohnfortzahlung mit Abschluss der Krankentaggeldversicherung und der Unfallversicherung sichergestellt.

2Die Heimgärten sind verpflichtet, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Krankentaggeld-Versicherung mit folgenden Leistungen abzuschliessen:

Auszahlung von 80 % des Bruttolohnes für 730 Tage, abzüglich der vereinbarten Wartefrist, Leistungsbeginn ab 181. Tag.

3Ist die Arbeitsunfähigkeit absichtlich oder grobfahrlässig verursacht worden, so kann der Lohn gekürzt werden. Kürzungen werden von der Geschäftsleitung im Einzelfall beschlossen.

4Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf längere Zeit hinaus arbeitsunfähig sind, können vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden (vgl. Art. 8 Abs. 4). Die Regelung kommt nicht vor Ablauf der Leistungsdauer der Krankentaggeldversicherung zur Anwendung.

§ 24

Lohnanspruch bei Schwangerschaft

1Mitarbeiterinnen, die vor der Geburt während mindestens 6 Monaten ununterbrochen im Dienst der Heimgärten standen, haben Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von insgesamt 16 Wochen, der frühestens 2 Wochen vor dem ärztlich bestimmten Niederkunftstermin beginnt. Muss die Mitarbeiterin ihre Tätigkeit wegen schwangerschaftsbedingter Beschwerden früher niederlegen, werden die letzten 2 Wochen der Abwesenheit vor der Niederkunft an den Mutterschaftsurlaub angerechnet.

2Wird die Arbeit nach der Geburt auf Wunsch der Mitarbeiterin nicht für mindestens 3 Monate fortgesetzt, wird ein Urlaub von insgesamt 14 Wochen gewährt. Dieser beginnt am Tag der Niederkunft.

3Leistungen der staatlichen Mutterschaftsversicherung fallen für die Zeit, während welcher der Lohn durch die Heimgärten bezahlt wird, an die Heimgärten.

§ 2513

Lohn bei Militär-, Zivil- und Zivilschutzdienst

1Bei Arbeitsverhinderung infolge Diensten, die unter das Erwerbsersatzgesetz14 fallen (Militär-, Zivil-, Zivilschutz-, Rotkreuzdienst oder Kaderkursteilnahme „Jugend und Sport“) wird für die Dauer des Dienstes der volle Lohn während höchstens 21 Wochen pro Kalenderjahr geleistet.

2Die Erwerbsausfallentschädigungen aus EOG15 fallen den Heimgärten zu, soweit sie die Lohnzahlung während des Dienstes nicht übersteigen. Vorbehalten bleibt eine zu vereinbarende Sonderregelung im Falle von Aktivdienst.

3Die dienstpflichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben der Heimleitung die mutmassliche Dienstzeit und die Art des Dienstes zu melden, sobald diese bekannt sind. Nach beendeter Dienstzeit ist die Erwerbsersatzkarte unverzüglich der Heimleitung abzugeben.

§ 2616

Lohnfortzahlung im Todesfall

1Mit dem Tod der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters erlischt das Anstellungsverhältnis.

2Beim Tod von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Unterstützungspflicht sowie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit eingetragener Partnerschaft wird den Hinterbliebenen der Lohn für 6 Monate von dem auf den Todestag folgenden Monat an gerechnet ausgerichtet.

3Beim Ableben von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ohne Unterstützungspflicht hört der Lohnanspruch am Ende des mit dem Todestag angebrochenen Monats auf.

§ 2717

Ferien

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jährlich Anspruch auf Ferien bei vollem Lohn.

2Der Ferienanspruch beträgt:

Bis zum vollendeten 20. Altersjahr

25 Arbeitstage

Vom 21. bis zum vollendeten 49. Altersjahr

20 Arbeitstage

Vom 50. Altersjahr bis zum vollendeten 59. Altersjahr oder ab dem 10. Anstellungsjahr

25 Arbeitstage

Vom 60. Altersjahr an

30 Arbeitstage

3Der Ferienanspruch wird für das Kalenderjahr, in dem die Altersgrenze oder das 10. Anstellungsjahr erreicht wird, in vollem Umfang gewährt.

4Die Ferien sind im Einverständnis mit der vorgesetzten Stelle festzulegen. Jede Erwerbstätigkeit während den Ferien ist untersagt.

5Bei Stellenantritt oder Austritt während des Kalenderjahres wird der Ferienanspruch anteilmässig gewährt.

6Der jährliche Ferienanspruch muss in der Regel bis Ende April des folgenden Jahres bezogen werden.

7Die Abgeltung des Ferienanspruchs durch Geldleistungen oder Vergünstigungen ist während der Dauer des Anstellungsverhältnisses ausgeschlossen.

§ 28

Ferienkürzung

1Bei längerer Absenz infolge Krankheit, Unfall, Beförderungsdiensten oder aus anderen Gründen, tritt eine Kürzung des Ferienanspruches ein. Diese beträgt bei einer kumulierten Absenz von mehr als drei Monaten für jeden weiteren vollen Monat 1/12 des im betreffenden Kalenderjahres zustehenden Ferienanspruches.

2Während des bezahlten Schwangerschaftsurlaubs wird kein anteilmässiger Abzug für die Ferien vorgenommen.

§ 29

Feiertage und Freitage

1Die bezahlten Feiertage richten sich nach den staatlichen Bestimmungen.

2An ganzen Feiertagen vorangehenden Tagen wird die Sollarbeitszeit um eine Stunde reduziert.

§ 30

Bezahlte Absenzen

1Bei nachstehenden Anlässen besteht Anspruch auf einen bezahlten Urlaub in folgendem Umfange:

Eigene Hochzeit

3 Tage

Hochzeit in der eigenen Familie

1 Tag

Vaterschaftsurlaub

10 Tage

Tod der Ehegattin oder des Ehegatten, der Partnerin oder des Partners oder des eigenen Kindes

5 Tage

Tod der eigenen Eltern oder der Eltern der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners

2 Tage

Tod eines anderen Angehörigen

1 Tag

Wohnungsumzug pro Kalenderjahr

2 Tage

Plötzliche Erkrankung in der Familie (zur Organisation einer Aufsicht/Hilfe)

max. 

2 Tage

Für Ausbildungskurse in Jugend + Sport (Voraussetzung ist die Abgabe eines EO-Formulars) pro Kalenderjahr

max. 

5 Tage

2Über weiteren bezahlten Urlaub entscheiden, wenn dieser bis zu 3 Tage dauert, die Heimleitung, wenn dieser weiter geht, die Geschäftsleitung.

§ 31

Unbezahlter Urlaub

1In besonderen Fällen kann die Geschäftsleitung unbezahlten Urlaub bis maximal ein Jahr gewähren. Er ist mindestens sechs Monate im Voraus anzumelden.

2Während der Dauer des unbezahlten Urlaubs entfällt der Ferienanspruch.

3Bei unbezahltem Urlaub übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die gesamten Personalversicherungsprämien. Sie sind für die versicherungsrechtliche Situation verantwortlich.18

§ 3219

Jubiläumsgeschenke

1Als Anerkennung erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ablauf des zehnten Anstellungsjahres (Lehrjahre werden nicht angerechnet) und dann nach Ablauf von jeweils fünf weiteren, ein Jubiläumsgeschenk in folgender Höhe:

10

Dienstjahre

Fr. 3’000.00

15

Dienstjahre

Fr. 3’500.00

20 / 25

Dienstjahre

Fr. 4’000.00

30 / 35

Dienstjahre

Fr. 5’000.00

40

Dienstjahre

Fr. 6’000.00

Die Beträge werden nicht indexiert.

2Bei Teilzeitangestellten ist das zum Jubiläumszeitpunkt aktuelle Stellenpensum für die Berechnung massgebend.

3Auf Wunsch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und soweit es die dienstlichen Verhältnisse gestatten, kann das Jubiläumsgeschenk in Absprache mit der vorgesetzten Stelle anstelle des Barbetrages ganz oder teilweise als bezahlter Urlaub bezogen werden.

4Bei Pensionierungen und Austritten werden keine anteilmässigen Jubiläumsgeschenke ausgerichtet.

§ 33

Weiterbildung

1Weiterbildung ist die berufsbegleitende Fortsetzung der Ausbildung. Sie soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen, den ständig wechselnden Anforderungen ihrer Funktion zu genügen. Die Weiterbildung schafft keinen Anspruch auf eine Beförderung.

2Weiterbildung ist Bestandteil des Auftrages. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können zum Besuch von Weiterbildungskursen angehalten und aufgeboten werden. Im Fall der angeordneten Weiterbildung tragen die Heimgärten die Kosten.

3Geschäftsleitung und Heimleitungen fördern die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

4Der Weiterbildungsanspruch beträgt 5 Tage pro Kalenderjahr bei einer 100  %-Anstellung.

5Die übergeordnete Stelle kann Supervision oder Coaching anordnen oder bewilligen. Über eine Kostenbeteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet die Geschäftsleitung.

6Über die Freistellung und eine allfällige Kostenbeteiligung an freiwillige Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entscheidet die Geschäftsleitung nach Ermessen. Die allfällige Kostenbeteiligung für Weiterbildung muss sich im Rahmen der bewilligten Budgets bewegen.

§ 34

Haftung, Persönlichkeitsschutz, Rechtsschutz

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haften gegenüber den Heimgärten für vorsätzlich oder grobfahrlässig zugefügten Schaden. Auf Schadenersatzforderungen kann verzichtet werden, insbesondere wenn der Anspruch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverhältnismässig hart treffen würde.

2Die Heimleitungen achten und schützen die persönliche Integrität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, nehmen auf deren Gesundheit gebührend Rücksicht und schaffen ein Klima des persönlichen Respektes und Vertrauens, das Missbräuche, Übergriffe, sexuelle Belästigungen und Mobbing verhindert.

3Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, gegen die von Dritten im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit ein gerichtliches Verfahren angehoben wird, kann Rechtsschutz gewährt werden. Die Geschäftsleitung, in schweren Fällen die Betriebskommission, entscheidet über Gewährung, Art und Umfang des Rechtsschutzes.

§ 35

Beurteilungs- und Förderungsgespräche

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mindestens einmal pro Jahr Anspruch auf ein Gespräch über Leistung, Fähigkeit, Eignung und Verhalten. Die Gespräche mit der vorgesetzten Person bilden die Grundlage für Standortbestimmung, Entlöhnung, Beurteilung der Entwicklungsmöglichkeiten sowie Festlegung der Aus- und Weiterbildungsbedürfnisse.

2Sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Verlauf oder dem Ergebnis des Gesprächs nicht einverstanden, haben sie das Recht, eine Wiederholung im Beisein einer Vertreterin oder eines Vertreters der übergeordneten Instanz zu verlangen.

3Der wesentliche Inhalt der Gespräche ist in einem gemeinsam unterzeichneten vertraulichen Kurzprotokoll festzuhalten, welches den Personalakten beigefügt wird.

4Die Einsicht in die eigenen Personalakten ist jederzeit möglich.

VI.Versicherungen und Verschiedenes

§ 3620

Versicherungen (Unfall, Nichtbetriebsunfall, Krankentaggeld, Pensionskasse)

1Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Folgen von Unfällen gemäss UVG21 versichert.

2Für die vom Arbeitgeber abgeschlossene Nichtbetriebsunfallversicherung übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Hälfte der Prämie.

3Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für eine Taggeldleistung im Krankheitsfall versichert. Die Prämien gehen zu Lasten des Arbeitgebers.

4Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heimgärten sind verpflichtet, der Pensionskasse der Reformierten Landeskirche Aargau beizutreten. Für die daraus erwachsenden Rechte und Pflichten sind deren Reglemente und Versicherungsbedingungen massgebend.

VII.Rechtsschutz22

§ 37

Dienstweg und Mitspracherecht

1Bei Fragen, die das Anstellungsverhältnis betreffen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Dienstweg einzuhalten.

2Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein Mitspracherecht in allen sie betreffenden Fragen. Die Heimleitungen sind verpflichtet, sie rechtzeitig zu informieren und anzuhören.

3Die Geschäftsleitung entscheidet in allen das Anstellungsverhältnis betreffenden Fragen, die in diesem Reglement nicht geregelt sind.

§ 38

Rechtsschutz

Der Rechtsschutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter richtet sich nach §§ 140-151 KO23.24

VIII.Schlussbestimmungen25

§ 39

Änderungen dieser Verordnung

1Der Beschluss sowie Änderungen dieser Verordnung durch den Kirchenrat werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in geeigneter Form bekannt gemacht.

2Wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Beschluss der Verordnung oder deren Änderungen nicht anerkennen, so haben sie dies dem Kirchenrat innert 20 Tagen, nachdem sie von dem Beschluss oder der Änderung Kenntnis erhalten haben, schriftlich mitzuteilen. In diesem Falle sind der Kirchenrat und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestrebt, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Unterbleibt eine schriftliche Mitteilung, gilt dies als Zustimmung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verordnung bzw. deren Änderung.

§ 40

Inkrafttreten

1Diese Verordnung hebt das Anstellungsreglement für die Heimgärten Aarau und Brugg vom 03. November 2004 auf und tritt am 01. Juli 2011 in Kraft.

2Durch Beschlussfassung des Kirchenrats vom 23. Oktober und 11. Dezember 2014 geänderte Bestimmungen treten am 01. Januar 2015 in Kraft.

Anhang

1.Einreihungsplan

Lohnklasse

10

Heimleitung mit Heimleiterausbildung oder gleichwertiger Ausbildung

9

Heimleitung mit Heimleiterausbildung oder gleichwertiger AusbildungHeimleitung-Stellvertretung oder Bereichsleitung mit Fachdiplom

8

Heimleitung-Stellvertretung, Bereichs- oder Teamleitung mit Fachdiplom

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Fachdiplom und besonderen Aufgaben

7

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit fachrelevanter Ausbildung und Erfahrung

6

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit fachrelevanter Ausbildung und wenig Erfahrung

5

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit fachrelevanter Ausbildung und ohne Erfahrung

4

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Ausbildung und ohne Erfahrung

3

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Ausbildung und mit Erfahrung

2

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Ausbildung und mit Erfahrung

1

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Ausbildung und ohne Erfahrung

2.Lohnskala26

Mindeslohntabelle für das Jahr 2021

Besoldungsindex 2021 = 110.5, Indexstand Mai 2000

Lohnklasse

Minimum

Maximum

10

97’208

136’097

9

89’376

125’122

8

69’507

097’315

7

63’950

089’537

6

58’855

082’403

5

54’166

075’838

4

49’843

069’797

3

45’831

064’154

2

42’098

058’938

1

39’627

054’033

1SRLA 151.100.  

2SRLA 712.300.  

3SRLA 712.300.  

4SRLA 712.310.  

5SR 220.  

6SR 220.  

7Reglement der Pensionskasse (PKR) mit Anhang, vormals SRLA 571.100. Aus der SRLA entfernt per 01.01.2015.  

8Reglement der Pensionskasse (PKR) mit Anhang, vormals SRLA 571.100. Aus der SRLA entfernt per 01.01.2015.  

9Abs. 3 geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

10Überschrift geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 11. Dezember 2014.  

11Abs. 2 geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

12Abs. 1-3 geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

13Abs. 1-2 geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

14EOG, SR 834.1.  

15EOG, SR 834.1.  

16Abs. 2-3 geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

17Abs. 1-6 geändert, Abs. 7 eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

18Abs. 3 geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

19Abs. 3-4 geändert, Abs. 5 aufgehoben durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

20§ 36 bisher Disziplinarverfahren aufgehoben und nachfolgende Bestimmungen neu nummeriert, § 36 Abs. 1 und Abs. 4 neu geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

21SR 832.20.  

22Überschrift eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 11. Dezember 2014.  

23SRLA 151.100.  

24Eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 11. Dezember 2014.  

25Überschrift eingefügt durch Beschluss des Kirchenrats vom 11. Dezember 2014.  

26Geändert durch Beschluss des Kirchenrats vom 23. Oktober 2014.  

Anstellungsverordnung der Heimgärten Aargau (Anstellungsverordnung)

vom 26. Mai 2011 (Stand 01. Januar 2021)

© Reformierte Landeskirche Aargau, 2021

X1.6.1/C2.2/F2.3

Inhaltsverzeichnis

Anstellungsverordnung der Heimgärten Aargau (Anstellungsverordnung)

I.Allgemeine BestimmungenII.Beginn und Ende des AnstellungsverhältnissesIII.ArbeitszeitIV.Pflichten der Mitarbeiterinnen und MitarbeiterV.Rechte der Mitarbeiterinnen und MitarbeiterVI.Versicherungen und VerschiedenesVII.RechtsschutzVIII.SchlussbestimmungenAnhang  1.Einreihungsplan2.Lohnskala