Aufgaben und Kompetenzen

Die Synode hat Aufgaben und Kompetenzen als Wahlgremium, in den Bereichen Gesetzgebung, Aussenbeziehungen sowie verschiedene Aufgaben.

Gesetzgebung

Die Synode erlässt das Organisationsstatut, die Kirchenordnung und andere allgemeine Bestimmungen und Reglemente.
Sie entscheidet über die Einführung von Liturgie und Gesangbuch.

Aussenbeziehungen

Sie ordnet die Beziehungen zum Konkordat betreffend die gemeinsame Ausbildung der reformierten Pfarrerinnen und Pfarrer und ihre Zulassung zum Kirchendienst.
Die Synode kann kirchlichen Institutionen und anderen Vereinigungen beitreten.

Verschiedene Aufgaben

Sie regelt die finanziellen Angelegenheiten der Kirche und führt die Oberaufsicht über die gesamte Kirchenverwaltung (Landeskirchliche Dienste).
Sie prüft und genehmigt den Jahresbericht des Kirchenrates, die Jahresrechnung und den Voranschlag der Zentralkasse.
Sie setzt die Besoldung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeskirche, die Mindestbesoldung für Pfarrerinnen und Pfarrer und für alle geregelten Dienste in der Kirchgemeinde fest.
Sie beschliesst über Neubildungen von Kirchgemeinden.
Die Synode kann Erlasse mit Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Synodalen der landeskirchlichen Volksabstimmung unterstellen.

Wahlgremium

Die Synode wählt das Kirchenratspräsidium und mindestens vier weitere Mitglieder des Kirchenrates.
Sie wählt das Rekursgericht und erlässt dafür ein Reglement.
Sie wählt die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission.
Sie wählt die Schlichtungskommission und erlässt für sie ein Reglement.
Sie wählt die Abgeordneten in die Konkordatsprüfungsbehörde.