Schwellen für Taten setzen

2. Juni 2026, 18:30 Uhr

Haus der Reformierten, Stritengässli 10, 5001 Aarau

Basiskurs B1 Prävention für Behördenmitglieder
Personalmanagementaufgaben in der Prävention von Grenzverletzungen.

Was ist zu tun bei Verletzungen der persönlichen Integrität im kirchlichen Kontext? Wann ist nah zu nah? Und wer bestimmt das? Wie zwischen grenzverletzendem Verhalten im nicht strafrechtlich relevanten Bereich und Verdacht auf Straftaten unterscheiden und welche Handlungsleitlinien gilt es, bei dieser Differenzierung unbedingt einzuhalten? Welche Dynamiken können bei Verdacht auf Straftaten entstehen und welche spezifischen Vorgehensweisen gilt es zu beachten? Der Kurs vermittelt mehr Handlungssicherheit in einer herausfordernden Führungsaufgabe.

Die Teilnehmenden sind für die professionelle Gestaltung von Nähe und Distanz sensibilisiert und unterscheiden besser zwischen strafrechtlich relevanten Verdachtsmomenten und Irritationen im Graubereich, setzen sich mit ihrer Aufgabe und Rolle als Kontaktperson Prävention oder als personalverantwortliches Mitglied der Kirchenpflege auseinander und informieren sich über Möglichkeiten und Grenzen im Vorgehen bei Meldungen/Beschwerden oder bei Verdacht auf Straftaten

Die Teilnehmenden
• wissen um ihre Handlungsspielräume im Personalauswahlverfahren oder in der Personalführung (Bewerbung, Referenzen, Sonderprivatauszug etc.)
• setzen sich mit ihrer Aufgabe und Rolle als Kontaktperson Prävention oder als Personalverantwortliche auseinander