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Die Ausstandspflicht verhindert, dass Personen mitentscheiden, die an einem Geschäft persönlich beteiligt oder davon unmittelbar betroffen sind. Sie müssen auch in den Ausstand treten, wenn ihnen nahestehende Personen am Geschäft persönlich beteiligt oder unmittelbar davon betroffen sind. Die Ausstandspflicht erstreckt sich auch auf die Diskussion unmittelbar vor der Abstimmung. Den in den Ausstand Tretenden muss das Gehör gewährt werden.

Bei Wahlen hingegen, unabhängig ob sie offen oder geheim durchgeführt werden, müssen die Kandidatinnen und Kandidaten nicht in den Ausstand treten. Jede Person hat die Möglichkeit, sich selbst zu wählen.

Die Ausstandspflicht gilt sowohl für Sitzungen der Kirchenpflege als auch für Kommissionssitzungen und Kirchgemeindeversammlungen.

In der Kirchenpflege gibt es zudem eine besondere Ausstandspflicht für die Ordinierten. Alle Ordinierten müssen in den Ausstand treten, wenn die Kirchenpflege ihre Aufsicht über die Erfüllung der Verwaltungsaufgaben durch Ordinierte (auch einzelne) wahrnimmt. Hier findet die Partnerschaftliche Gemeindeleitung eine Grenze.

 

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 57 Kirchenordnung

§ 8 DLD

§ 11 Geschäftsordnung für Kirchgemeindeversammlungen (GO KGV)

§ 38 Abs. 3 GPR

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.