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Coronavirus - Personelles

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Diese Informationen geben den Stand vom 17. September 2020 wieder.

 

Die Kirchgemeinde als Arbeitgeberin ist grundsätzlich verpflichtet, ihren Mitarbeitenden den Lohn weiterhin zu zahlen (Lohnfortzahlungspflicht), auch wenn sie keine Arbeit leisten können. Dies gilt auch, wenn Mitarbeitende nicht genügend geschützt werden können, aber nicht im Homeoffice arbeiten können. Die Kirchgemeinde kann verlangen, dass in solchen Fällen Überstunden abgebaut werden.

Grundsätzlich bleibt die Arbeitsleistung der Mitarbeitenden weiterhin geschuldet. Dies ergibt sich aus dem Weisungsrecht der Kirchgemeinde und der Treuepflicht der Angestellten. Die Kirchgemeinde kann deshalb eine andere Arbeitsleistung verlangen als diejenige, die ausgefallen ist. Zum Beispiel darf sie von einer Katechetin verlangen, statt ausgefallener Unterrichtsstunden und Gottesdienstbesuche ein Konzept für die Umsetzung des Lehrplans 21 zu verlangen. Oder von einem Sigrist kann eine ausserordentliche Grundreinigung verlangt werden, wenn Anlässe entfallen.

Von den Arbeitnehmenden kann dagegen nicht verlangt werden, dass sie ausgefallene Arbeitsstunden nachholen. Von ordinierten Personen kann aber aufgrund der Amts- und Treuepflicht in gewissem Umfang ein Entgegenkommen verlangt werden. Für weitere Fragen steht die Gemeindeberatung zur Verfügung.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 2 Abs. 3 DLM

Art. 324 OR

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Häufige Fragen

 

 

 

FAQ's > Personelles

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Kontaktangaben

 

 

 

Gemeindeberatung

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.