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Fristlose Kündigungen sind bei den nicht ordinierten Mitarbeitenden der Kirchgemeinden in Ausnahmefällen möglich. Die Hürden für diese drastische Massnahme sind jedoch sehr hoch. Sehr häufig werden fristlose Kündigungen angefochten. Und meistens werden die fristlosen Kündigungen dann im Rechtsmittelverfahren in ordentliche Kündigungen umgewandelt.

Fristlose Kündigungen sollten nur dann ausgesprochen werden, wenn eine Weiterführung des Arbeitsverhältnisses für den Arbeitgeber offensichtlich nicht mehr zumutbar ist. In Zweifelsfällen ist es besser, eine ordentliche Kündigung auszusprechen und diese allenfalls mit einer Freistellung zu ergänzen. Und weil fristlose Kündigungen fast ausnahmslos von Gerichtsinstanzen behandelt werden, müssen alle Formerfordernisse genau eingehalten werden - Anforderungen, die zum Teil schwierig zu vereinbaren sind: Anhörungsverfahren versus rasches Handeln; Beschluss der Gesamtkirchenpflege versus kurzfristiges Entscheiden. Juristische Laien sollten sich deshalb unbedingt Rat holen, bevor sie fristlose Kündigungen aussprechen.

Fragen zu fristlosen Kündigungen beantwortet die Gemeindeberatung.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§§ 24 und 25 Abs. 2 Satz 2 DLM

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