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Wenn verstorbene Personen testamentarisch festgehalten haben, dass ein Teil ihres Nachlasses der Kirchgemeinde für einen bestimmten Zweck zukommen soll, so handelt es sich um ein Legat. Beispiel: Eine ehemalige Katechetin hat testamentarisch verfügt, dass die Kirchgemeinde Fr. 20'000.00 erhält für Weihnachtsgeschenke von Kindern im Religionsunterricht.

Im Erbrecht wird ein Legat «Vermächtnis» genannt. Die Abgrenzung zur «Erbeinsetzung mit Auflage» ist kompliziert; bei Bedarf hilft die Gemeindeberatung weiter.

Gelegentlich werden Legate von Kirchgemeinden als Fonds verbucht. Das ist nicht korrekt und erschwert bei Fragen zu Zweckänderungen oder Auflösung die Abwicklung. Bei der Zuordnung bietet die Gemeindeberatung Unterstützung an.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 126 Abs. 2 Kirchenordnung

§ 15 Abs. 2 und § 32 Finanzreglement

Art. 484 ff. Zivilgesetzbuch (ZGB)

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Stiftungen

 

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