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Das öffentliche Recht regelt das Verhältnis zwischen Trägern der «öffentlichen Gewalt» und Privaten. Im Gegensatz dazu regelt das Privatrecht das Verhältnis zwischen Privaten.

Träger der öffentlichen Gewalt sind nicht nur Bund, Kanton und Gemeinden, sondern auch die staatlich anerkannten Landeskirchen und die Kirchgemeinden. Man spricht deshalb auch von den Kirchgemeinden als Körperschaften des öffentlichen Rechts oder von Öffentlich-rechtlichen Institutionen.

Folgen: Als Körperschaft des öffentlichen Rechts muss eine Kirchgemeinde die Verfassung von Bund und Kanton sowie die Bestimmungen des kirchlichen Rechts zwingend beachten. Deshalb muss sie bei ihrer Tätigkeit unter anderem die Rechtsgleichheit und die Verhältnismässigkeit beachten oder beispielsweise die vorgeschriebenen Mindestlöhne einhalten. Zugleich leiten sich aus diesem Status aber auch besondere Rechte ab, wie zum Beispiel das Recht, Steuern zu erheben oder eigene Reglemente zu erlassen.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

Art. 5 Organisationsstatut

§ 11 Kirchenordnung

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.