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Ein Teil des kirchlichen Vermögens ist Verwaltungsvermögen. Es umfasst jene Vermögenswerte, die unmittelbar dazu dienen, die Aufgaben der Kirchgemeinde zu erfüllen. Im Gegensatz zum Finanzvermögen ist es nicht realisierbar, d.h. es kann beispielsweise nicht verkauft werden. Zum Verwaltungsvermögen gehören auch zweckgebundene Güter (früher als Kirchengut oder Pfrundgüter bezeichnet).

Verwaltungsvermögen kann nur veräussert werden, wenn es in das Finanzvermögen überführt worden ist. Für dieses Verfahren braucht es die Zustimmung von Kirchgemeindeversammlung und Kirchenrat.

Teil des Verwaltungsvermögens sind die zweckgebundenen Güter. Dabei handelt es sich um unverbaute Grundstücke, deren Ertrag der Kirchgemeinde oder bei Pfarrhäusern der Pfarrerin oder dem Pfarrer dienen. Diese Grundstücke (Wiesen, Weiden, Gärten oder Obstgärten) wurden früher Kirchen- oder Pfrundgüter oder Pfrundland genannt. Heute ist der Ertrag dieser Grundstücke häufig von geringer Bedeutung; teilweise haben aber die Grundstücke selber einen hohen Wert.

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Rechtliche Grundlagen

 

 

 

§ 126 Kirchenordnung

 

Die Landeskirche versteht sich als lernende Organisation. Sie ist auf Rückmeldungen aus den Kirchgemeinden angewiesen. Bitte melden Sie uns fehlerhafte oder veraltete Einträge oder Wünsche für Ergänzungen und Erweiterungen an gemeindeberatung@ref-aargau.ch.